23. Jun 2022   Business Recht Steuer Tools

Steuerausgleich-App hilft gegen Ertragsbeteiligung

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Tax-Tech. Das Start-up Taxefy will mit seiner neuen App die Arbeitnehmerveranlagung erleichtern. Die User sollen bloß einige Fragen beantworten müssen, heißt es.

„Mit einfachen Fragen, beispielsweise ob man mit dem Auto, zu Fuß oder dem Fahrrad zur Arbeit gekommen ist, sollen die Nutzer zu Ihrer wohlverdienten Rückzahlung kommen, ohne dass sie die komplexen Steuerformulare Wort für Wort durchgehen müssen“, so Aleksej Sinicyn, Gründer und Geschäftsführer der Taxefy GmbH. Damit reduziere sich der Zeitaufwand auf rund 10 Minuten, so Sinicyn.

Auch was die erzielten Resultate betrifft, soll die App effizient sein: „Bei Taxefy konnten wir bei über 2.700 eingereichten Anträgen für das Vorjahr im Durchschnitt 748 Euro zurückerhalten. Dies entspricht fast einer Verdoppelung der kürzlich durch die AK angegebenen Rückzahlung von 400 Euro durchschnittlich“, so der Taxefy-Gründer.

Unternehmen und Alternativen

Das Start-up Taxefy wurde 2022 von Aleksej Sinicyn und Alexander Fleik in Wien gegründet. Die Taxefy-App arbeitet laut den Angaben nach dem „no win – no fee“-Ansatz: Die Firma soll nur im Erfolgsfall 10% der für den Steuerzahler erzielten Rückzahlung direkt vom Finanzamt bekommen. Laut eigenen Angaben wurden bis dato 3.000 Arbeitnehmerveranlagungen abgewickelt.

Natürlich: Wer seine Arbeitnehmerveranlagung ohne Hilfe von Taxefy einreichen kann, kommt in den Genuß der vollen Rückzahlung. Wer sich andererseits dabei vom Steuerberater helfen lässt, hat dessen Honorar zu berappen. Nähere Infos dazu, wie die Arbeitnehmerveranlagung funktioniert, gibt es beispielsweise bei der AK. Interessensvertretungen wie der ÖGB bieten teilweise auch Hilfe beim Einreichen als Service für ihre Mitglieder an.

 

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