02. Aug 2022   Business Motor Tools

Ein Viertel lässt sich häufig von Verkehrs-Apps leiten

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Auto, Fahrrad & Co. Heavy User von Mobilitäts-Apps sind Jüngere und Wiener, so eine AutoScout24-Umfrage: Drei Viertel der Österreicher*innen nutzen zumindest fallweise Apps um von A nach B zu kommen

Zu Fuß, mit dem Rad, mit den Öffis, dem E-Roller oder dem Auto? Wer von A nach B kommen möchte, hat oft die Qual der Wahl. Bei der Wahl des optimalen Verkehrsmittels werden Mobilitäts-Apps rege genützt, vor allem von Jüngeren und Wiener*innen. Das hat jetzt eine Trendstudie von Integral für AutoScout24 ergeben. Dabei wurden 500 österreichische Autobesitzer*innen von 18 bis 69 Jahren im Jänner online repräsentativ für diese Zielgruppe befragt.

Ein Viertel befragt Apps zumindest wöchentlich

Rund drei Viertel der Österreicher*innen planen demnach ihre Wege zumindest selten mithilfe einer App. Häufiger genutzt – heißt zumindest wöchentlich – werden derartige smarte Helfer von einem Viertel. Besonders affin sind Personen, deren Mobilitätsverhalten sich durch die Corona-Pandemie nachhaltig verändert hat (35 Prozent), die ein Klimaticket besitzen (44 Prozent) oder sich vorstellen können, eines zu kaufen (31 Prozent).

Jüngere und Wiener

sind

Heavy User

Was die Studie klar aufzeige: Heavy User von Mobilitäts-Apps sind 18- bis 29-Jährige und Wiener*innen: 4 von 10 Jüngeren lassen sich zumindest wöchentlich den optimalen Verkehrsmittelmix von einer App vorschlagen. Unter den über 30-Jährigen nutzt nur ein Fünftel smarte Helfer in Form von Apps. Im Bundesländervergleich sind die Wiener*innen Vielnutzer (36 Prozent). In den östlichen (20 Prozent) und den westlichen Bundesländern (23 Prozent) sind es deutlich weniger.

Ein Drittel lässt sich von der App beraten

Wer Mobilitäts-Apps nutzt, schätzt auch die Beratungskompetenz, was die beste Wahl des Verkehrsmittels anbelangt. So sagt ein Drittel der User, dass sie sich aufgrund der Vorschläge der App zumindest fallweise für ein anderes Verkehrsmittel entscheiden als ursprünglich geplant. Wer Mobilitäts-Apps zumindest wöchentlich nutzt, ist noch beratungswilliger. In dieser Gruppe revidieren 55 Prozent die ursprüngliche Wahl aufgrund der Software-gestützten Vorschläge.

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