09. Sep 2022   Business Recht

Aramis kauft Onlinecars mit Wolf Theiss

Christian Mikosch, Michael Kienzl ©Wolf Theiss

Online-Autohandel. Die Aramis-Gruppe, Marktführer bei Online-Gebrauchten, übernimmt ihr österreichisches Pendant Onlinecars. Wirtschaftskanzlei Wolf Theiss ist behilflich.

Der europäische Marktführer im Bereich des B2C-Online-Gebrauchtwagenverkaufs Aramis-Gruppe hat sich bei der Übernahme von Onlinecars, dem österreichischen Marktführer für den Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen, von Wolf Theiss rechtlich beraten lassen, so die Kanzlei.

Die Aramis-Gruppe und Onlinecars ergänzen sich in Hinblick auf ihre strategischen und operativen Merkmale sowie ihre Unternehmenskultur, heißt es weiter. Onlinecars sei mit einer Web-Plattform, einem Aufbereitungszentrum und drei Kundenzentren breit aufgestellt und ermögliche der Aramis-Gruppe einen sicheren Markteintritt in Österreich sowie die weitergehende Expansion in Mitteleuropa. Geschäftsprognosen zufolge erwarte sich die Aramis-Gruppe mit der Übernahme einen Gesamtjahresumsatz von fast 2 Milliarden Euro pro forma für das Jahr 2022.

Das Team

Das Beratungsteam von Wolf Theiss stand unter der Co-Federführung von M&A-Partner Christian Mikosch und M&A-Senior Associate Michael Kienzl. Dabei waren auch Karl Binder (Partner, Immobilienrecht), Paulina Pomorski (IP & TMT), Stefan Wartinger (Kartellrecht; beide Counsel), Anna Schwamberger (Arbeitsrecht), Harald Strahberger (Regulierung; beide Senior Associates), Nikolaus Wollner (Corporate/M&A), Dominik Mayrhofer (Immobilienrecht), Miranda Ellison (Kartellrecht; alle Associates) und Daniel Schmidt (Legal Trainee; Regulierung).

Wolf Theiss war bereits bei den Verhandlungen zum Letter of Intent eingebunden und zudem für die Due-Diligence-Prüfung, den Entwurf der Transaktionsdokumente, die Verhandlungen, die Unterzeichnung und die Fusionskontrolle sowie für die Koordination der verschiedenen an der Transaktion beteiligten Parteien verantwortlich.

Die Statements

Michael Kienzl: „Die Transaktion war durchaus herausfordernd, da sich die Verhandlungen über einen längeren Zeitraum hinwegstreckten und eine Reihe von zusätzlichen Komplexitäten in der Transaktionsstruktur zu bewältigen waren. Letztlich war die Transaktion aber auch von einer guten Zusammenarbeit auf allen Seiten geprägt“. „Bei solchen Transaktionen ist es wichtig, dem Kunden nicht nur juristisches Fachwissen zur Verfügung zu stellen; Projektmanagement, Verständnis für die wirtschaftlichen Zusammenhänge und die lokalen Gepflogenheiten sind gleichermaßen entscheidend“, so Christian Mikosch.

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