Architekt Bernhard Sommer wird Kammer-Präsident

Bernhard Sommer, Karl Grimm, Michaela Ragossnig-Angst, Evelyn Rudnicki, Günter Katherl, Peter Bauer ©Sandra Schartel / wienarching

Österreich. Der Architekt Bernhard Sommer wird neuer Länderkammerpräsident der Ziviltechniker für Wien, NÖ und Burgenland. Sie hat rund 4.000 Architekten und Zivilingenieure als Mitglieder.

Gemeinsam mit Vizepräsident Peter Bauer will er laut einer Aussendung das Thema Nachhaltigkeit stärker in den Fokus der Arbeit der Kammer rücken.

Angelobung und Aussichten

Die Angelobung von Sommer als Präsident der Kammer der Ziviltechniker*innen Wien, Niederösterreich und Burgenland durch Bürgermeister (und Landeshauptmann von Wien) Michael Ludwig, fand am 13.9.2022 im Wiener Rathaus im Roten Salon statt. „Wie kaum andere Bereiche werden Baukunst und Technik die wesentlichen Antworten auf die großen Herausforderungen unserer Zeit – Klimawandel, Zusammenleben, Chancengleichheit, Gesundheit – geben müssen und können. Ziviltechniker*innen kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Sie müssen stärker gehört werden!”, appelliert Sommer.

Architekt Bernhard Sommer, der seit 14 Jahren an der Angewandten Energiedesign unterrichtet, betreibt seit 2006 das Architekturbüro „exikon“ in Wien mit dem Schwerpunkt Nachhaltiges Bauen. Er wurde im Juni 2022 für die kommenden vier Jahre gewählt. Gemeinsam mit dem Präsidium der Länderkammer vertritt er demnach die Interessen von rund 4.000 Architekt*innen und Zivilingenieur*innen aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.

Vizepräsident der Kammer ist Peter Bauer. Er ist Universitätsprofessor an der TU Wien im Bereich der Architekturwissenschaften sowie im Forschungsbereich Tragwerksplanung und Ingenieurholzbau. Er führt seit dem Jahr 1998 das Büro „werkraum ingenieure ZT“.

Das neue Präsidium

Die aktuelle Aufstellung des Präsidiums lautet somit:

  • Präsident: Architekt Dipl.-Ing. Bernhard Sommer
  • Vizepräsident: Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Peter Bauer, IK für Bauingenieurwesen
  • Sektionsvorsitzende Architekt*innen: Architektin Dipl.-Ing. Evelyn Rudnicki
  • Stellvertretender Vorsitzender Architekt*innen: Architekt Dipl.-Ing. Günter Katherl
  • Sektionsvorsitzende Ingenieurkonsulent*innen: Dipl.-Ing. Michaela Ragossnig-Angst, MSc. (OU)
  • Stellvertretender Vorsitzender Ingenieurkonsulent*innen: Dipl.-Ing. Karl Grimm

Die Aufgabe heißt „Baukultur“

Die Kammer sei dazu berufen, in ihrem Wirkungsbereich interessenspolitische Maßnahmen umzusetzen, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ihrer Mitglieder zu verbessern, wie es heißt. Das Ziel der „Baukultur“ habe darüber hinaus aber auch einen gesamtgesellschaftlichen und essenziellen Stellenwert. Es brauche profundes gesellschaftliches Interesse und Verständnis für Baukultur, um eine Umwelt zu schaffen, die als lebenswert empfunden wird. Sie habe neben sozialen, ökologischen und ökonomischen Bezügen auch eine emotionale und ästhetische Dimension. Ziviltechniker*innen agieren auch außerhalb der Baubranche: Es gehe auch um Raumplanung, Kultur- und Wasserwirtschaft, Vermessungswesen und Physik bis hin zu IT und Forstwirtschaft.

 

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