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Bildung & Uni, Business, Recht

Profis für die Klimakrise: Neues Masterstudium in Graz

Uni Graz Hauptgebäude ©Uni Graz / cp-pictures

Hochschulen. Die Klimakrise ist in den letzten Jahren weltweit ins Interesse der Gesellschaft gerückt. Antworten auf aktuelle Herausforderungen soll ein neues Masterstudium an der Uni Graz lehren.

An der Uni Graz erweitert das zweijährige Masterstudium „Climate Change and Transformation Science“ ab Oktober 2022 das Studienangebot der Umweltsystemwissenschaften. Das Programm wird komplett auf Englisch angeboten und ermöglicht damit auch internationalen Studierenden die Teilnahme.

Das Masterprogramm bietet zwei Möglichkeiten der Spezialisierung an:

  • In den „Physikalischen Klimawissenschaften“ beschäftigen sich die Studierenden mit den Ursachen von Veränderungen in der Natur, zum Beispiel der globalen Erwärmung, der Zunahme von Extremwettereignissen oder dem Anstieg des Meeresspiegels.
  • Den anderen Schwerpunkt bilden soziale und wirtschaftliche Aspekte des Klimawandels, wie etwa neue Herausforderungen für Landwirtschaft und Tourismus oder Steuerungsinstrumente zum Umstieg auf erneuerbare Energien. Das Studium stützt sich dabei auf die interdisziplinäre Expertise des Wegener Center für Klima und Globalen Wandel der Uni Graz.

Fächerübergreifende Zusammenarbeit

Die Studierenden aus beiden Spezialisierungen arbeiten interdisziplinär zusammen. Unter anderem seien sie in einem Praxismodul gefordert, in fächerübergreifenden Teams Lösungen für reale Probleme zu finden. „Das gegenseitige Verständnis der verschiedenen Herausforderungen und Forschungsansätze ist essenziell, um langfristig erfolgreiche Strategien für die Transformation zu einer nahezu emissionsfreien Gesellschaft und Wirtschaft entwickeln zu können“, so der Klimaforscher und Programmleiter Douglas Maraun: „Die Absolventinnen und Absolventen werden bestens qualifiziert sein, in vielen Berufsfeldern dazu ihren Beitrag zu leisten, sei es in Forschung und Lehre, in Privatwirtschaft und Industrie, im öffentlichen Sektor oder in nicht-staatlichen Organisationen.“

Das Masterstudium baut laut dem Programmleiter auf Forschung aus dem Profilbereich „Climate Change Graz“. In diesem Forschungsfeld der Uni Graz befassen sich rund hundert Wissenschafter mit dem Klimawandel und seinen Folgen.

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