Wenn Auditoren selbst geprüft werden: Neues Whitepaper

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Kontrolle ist besser. Managementsysteme müssen regelmäßig durch interne Audits geprüft werden. Doch wer prüft die Auditoren? Ein Whitepapier von TÜV Rheinland soll helfen.

Quis custodiet ipsos custodes? Wer bewacht die Wächter? Diese Frage stellte schon der altrömische Autor Juvenal. Der war zwar Satiriker, doch im Kern ist das Problem natürlich ernst – und tritt bis heute in vielen Facetten auf. So steht auch die Qualifikation und Kompetenz von Auditorinnen und Auditoren, die Managementsysteme prüfen, permanent selbst auf dem Prüfstand: Sie wird durch die ISO 19011:2018 beschrieben (Leitfaden zur Auditierung von Managementsystemen), schildert TÜV Rheinland in einer Kundeninformation.

Hilfe bei der Bewertung

Mit dem Whitepaper „Kompetenz und Bewertung von Auditoren“ (kostenfrei, aber Registrierungspflicht) will der deutsche TÜV dabei helfen, die Anforderungen die ISO 19011:2018 auf die Praxis herunterzubrechen.

Darin gehe es konkret um die Praxis bei der Auswahl und Qualifikation geeigneter Personen, die Bewertung ihrer persönlichen Eigenschaften, Fähigkeiten und Kenntnisse. Auch die laufende Überprüfung der Prüfer und die Reaktion auf Probleme – z.B. eine erforderliche Weiterqualifikation – werde behandelt.

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