Maschinelles Lernen: Forschungsnetzwerk an der TU Graz

Robert Legenstein ©TU Graz / Lunghammer

Informatik. An der TU Graz startet das neue Forschungsnetzwerk „Graz Center for Machine Learning“ (GraML). Im Fokus steht das Maschinelle Lernen, das laut GraML-Leiter Robert Legenstein die Welt ähnlich wie das Internet verändern wird.

„Machine Learning wird unsere Welt verändern, wie es das Internet und Computer getan haben“, so Robert Legenstein, Leiter des Instituts der TU Graz für Grundlagen der Informationsverarbeitung und seit kurzem auch des neuen Graz Center for Machine Learning (GraML). Interdisziplinär wird dort an der Weiterentwicklung des Maschinellen Lernens gearbeitet.

Am 17. Oktober 2022 feierte das GraML seinen Start bei einem Kick-off-Event in der Aula der TU Graz. Neben Einblicken in die Themen und Ziele gab es eine Keynote mit dem Titel „On Robust Machine Learning for Natural and Medical Imaging” von Amos Storkey, Professor für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz an der University of Edingburgh.

Sechs Kernbereiche

Die wissenschaftliche Arbeit des neuen Forschungszentrums ist laut TU Graz in sechs Kernbereiche, die sich den Grundlagen des maschinellen Lernens widmen und mehrere flexible Module gegliedert. Die sechs Forschungsbereiche sind:

  • Visual Intelligence,
  • Optimization in Machine Learning,
  • Ressource-Efficient and Brain-Inspired Machine Learning,
  • Probabilistic Methods and Causal Models,
  • Recommender Systems and Behavioural Analytics sowie
  • Domain Specialized Machine Learning and Trust.

In Ergänzung zu den Kernforschungsbereichen soll die Anwendung von Machine-Learning-Methoden in verschiedenen Domänen erforscht werden. Dabei arbeiten die Forscher mit Vertretern aus anderen Fakultäten zusammen.

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