10. Nov 2022   Business Tech Veranstaltung

Start-ups: Die Preisträger des Phönix-Award 2022

Phönix-Award 2022 ©aws / Anna Rauchenberger

Gründungspreis. Zum 10. Mal wurde jetzt der Phönix-Award vom Austria Wirtschaftsservice (aws) verliehen: Im Jahr 2022 punkten ElektroPower, UpNano, Myllia Biotechnology und Vienna Textile Lab-Gründerin Karin Fleck.

Zum zehnten Mal in Folge wurde unlängst der Phönix-Award an die besten Start-ups in Österreich vergeben. Verliehen wird der Gründungspreis jährlich vom Austria Wirtschaftsservice (aws) im Auftrag des Wissenschaftsministeriums sowie des Wirtschaftsministeriums in Kooperation mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Industriellenvereinigung (IV).

Heuer waren 19 Projektteams aus insgesamt 205 Einreichungen für den Gründungspreis nominiert. Einreichen konnten alle Start-ups und Spin-offs, die ihren Firmensitz in Österreich haben und nach dem 1. Jänner 2016 gegründet wurden.

Die Preisträger

Von einer Fachjury wurden heuer folgende Preisträger gekürt:

  • Siegerin Kategorie „Female Entrepreneurs“: Karin Fleck, Gründerin und Geschäftsführerin von Vienna Textile Lab. Vienna Textile Lab ist ein Biotech-/Fashion-Tech-Unternehmen, das sich auf die Erforschung, Entwicklung und Produktion von Textilfarbstoffen aus Mikroorganismen konzentriert, mit dem Ziel eine nachhaltige und kommerziell tragfähige Alternative zu herkömmlichen, synthetischen Farbstoffen zu schaffen.
  • Sieger Kategorie „Prototyp“: TU Graz, Projekt ElektroPower. Durch eine Beschichtung aus Polyanilin wird bei dem Projekt ElektroPower der TU Graz die Korrosionsstabilität von Elektroden in der Polymer-Elektrolyt-Brennstoffzelle erhöht und die Reaktionen effektiver katalysiert. Dadurch kann die Brennstoffzelle laut den Angaben kosten- und ressourceneffizienter produziert und betrieben werden.
  • Sieger Kategorie „Spin-Off“: UpNano GmbH, Ausgründung der TU Wien. Die UpNano GmbH bietet 3D Druck für Microoptics, Micromechanik oder Bio-Druck aus lebenden Zellen für biologische Anwendungen. Im Jahr 2019 hatte das Projekt der TU Wien den Phönix-Award in der Kategorie Prototyp gewonnen.
  • Sieger Kategorie „Start-up“: Myllia Biotechnology GmbH. Das Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt, mit dem neue Ansatzpunkte für Arzneimittel oder die Stoffwechselwege bei Krankheiten identifiziert werden sollen.

„Role Models für angehende Forscher“

Wissenschaftsminister Martin Polaschek über die diesjährige Preisverleihung: „Die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner bestätigen einmal mehr das enorme Innovationspotenzial des Landes und beweisen eindrucksvoll den akademischen Wissens- und Technologietransfer. Der Gründungspreis holt wichtige Role Models für angehende Forschende vor den Vorhang und zeigt ihnen mögliche Karrierewege. Sie sind damit auch wichtige Aushängeschilder für die Wissenschaft und deren Anwendung.“

„Innovative Start-ups sind von besonderer Bedeutung und wurden von der aws im Vorjahr mit mehr als 380 Millionen Euro gefördert. Zusätzlich zur finanziellen Förderung ist es aber auch wichtig, den Wissenstransfer sichtbar zu machen“, so aws-Geschäftsführerin Edeltraud Stiftinger.

Wirtschaftsminister Martin Kocher dazu: „Der Gründungspreis Phönix hat sich in den vergangenen zehn Jahren als bedeutende Auszeichnung für innovative Projekte etabliert. Mit dem Preis ist es gelungen, Wissenstransfer von der Wissenschaft hin zu Unternehmen sichtbar zu machen und zu stärken.“

 

 

    Weitere Meldungen:

  1. Verbot neuer Gasheizungen soll in 6 Wochen starten
  2. Staatspreis Innovation 2022: Das sind die Gewinner
  3. Wofür es 2023 mehr Geld gibt: Energie, F&E und mehr
  4. Cerha Hempel European Future Challenge: Grüne Awards