Gerald Gollenz ist neuer Obmann der Bauträger, Makler & Co

©keinrath.com / WKÖ

Wien/Graz. Der steirische Funktionär Gerald Gollenz ist neuer Obmann im WKÖ-Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder: Er ist damit für mehr als 11.000 Bauträger, Immobilienmakler, -verwalter u.a. zuständig.

Der Fachverband Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hat einen neuen Obmann: Gerald Gollenz folgt Georg Edlauer nach, der sich laut Aussendung wieder ganz seinem Unternehmen widmen will. Als Stellvertreter von Gollenz fungieren der Wiener Fachgruppenobmann Michael Pisecky und Johannes Wild, Obmann der Fachgruppe Niederösterreich.

Der Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder ist die gesetzliche Interessensvertretung von rund 11.200 Immobilientreuhändern (gewerbliche Bauträger, Immobilienmakler, Immobilienverwalter) und Inkassoinstituten mit insgesamt rund 25.000 Beschäftigten.

Die Laufbahn

Der Immobilienunternehmer Gollenz ist seit 2000 in der Wirtschaftskammer tätig, seit 17 Jahren als Fachgruppenobmann in der Steiermark und seit 12 Jahren als Obmann-Stellvertreter in der WKÖ. Nach mehr als 25 Jahren in Führungspositionen diverser Immobiliengesellschaften entwickle und realisiere Gollenz seit 2012 als selbstständiger Unternehmer Bauträgerprojekte in Graz, Wien und Salzburg.

Die neuen Aufgaben

„Ich bedanke mich für das Vertrauen, dass in einer nicht nur für unsere Branche sehr herausfordernden Zeit in mich gesetzt wurde und bei meinem Vorgänger Georg Edlauer für seinen jahrelangen Einsatz für die Branche“, so Gollenz anlässlich seiner Bestellung.

Die größten Herausforderungen für die Branche ortet der neue Fachverbandsobmann im Bestellerprinzip, das Mitte 2023 in Kraft treten soll, der Umsetzung des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes und der Schaffung von Wohnraum unter weiterhin schwierigen Bedingungen. Die laufende Marktbeobachtung im Bereich des Wohnungsneubaus mit projektierten und fertiggestellten Einheiten stehe für Gollenz ganz oben auf der Agenda. Besonderen Fokus möchte er in den kommenden Jahren auch auf die Bereiche Digitalisierung sowie Aus- und Weiterbildung in der Branche legen.

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