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EIB begibt private Blockchain-Anleihe: Die Berater

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Finanzbranche. Clifford Chance hat die Europäische Investitionsbank (EIB) bei der Emission ihrer ersten auf Euro lautenden digitalen Anleihe über eine private Blockchain beraten. Auch Allen & Overy und Ashurst waren aktiv.

Die EIB-Transaktion ist laut den Angaben die zweite auf Euro lautende rein digitale Anleihe der EIB und die erste nach luxemburgischem Recht. Die Anleihe in Höhe von 100 Millionen Euro und mit einer Laufzeit von zwei Jahren wurde mittels einer privaten Blockchain-Technologie auf der Tokenisierungs-Plattform GS DAPTM von Goldman Sachs begeben, verbucht und abgewickelt.

Die Transaktion sei zudem die erste Konsortialanleihe eines öffentlichen Instituts, die auf der Securities Official List (SOL) der Luxemburger Börse notiert ist. „Die Transaktion zeigt eindrucksvoll die Bandbreite für technologische Innovationen auf den Kapitalmärkten“, so Steve Jacoby, Partner bei Clifford Chance in Luxemburg. „Die Liste der Innovationen bei dieser Transaktion ist beeindruckend, wie beispielweise die Nutzung digitaler Zentralbankwährung in einem Cross Chain T+0 Abwicklungsprozess“, so Counsel Alexander Tollast aus Paris.

Die Berater

  • Das grenzüberschreitende Clifford Chance-Team für die EIB bestand aus den Partnern Steve Jacoby (Luxemburg) und Marc Benzler (Frankfurt), Counsel Christian Hissnauer (Frankfurt), Partner Jonathan Lewis (Paris), Partner Cedric Burford (Paris), Counsel Alexander Tollast (Paris), Trainee Lawyer Federica Gamen (Luxemburg) und Associate Thomas Guala Molino (Paris, alle Global Financial Markets).
  • Die gemeinsamen Konsortialführer Goldman Sachs, Santander und Société Générale wurden von Allen & Overy beraten.
  • Ashurst beriet die Digital-Asset-Plattform von Goldman Sachs.

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