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Shopping wird für Social Media immer wichtiger

Nikola Süssl ©Deloitte / feelimage

IT-Trends. Laut Deloitte gewinnt Shopping via Social Media zunehmend an Bedeutung. Auch Video-on-Demand-Anbieter setzen auf neue Umsatzquellen und Virtual Reality gibt deutliche Lebenszeichen.

Zum Jahreswechsel hat Deloitte einen Blick in die Zukunft der Tech-Branche geworfen. Die zentralen Ergebnisse der Studie des Beratungsunternehmens: Shopping auf Social Media werde langsam aber sicher klassisches E-Commerce überholen. Für die Social Media-Riesen sind das zweifellos willkommene Nachrichten, denn im klassischen Werbegeschäft stoßen sie derzeit auf Gegenwind: Zuletzt hat etwa Meta (Facebook) zwei Quartale in Folge schrumpfende Umsätze gemeldet.

Der Umsatz von Video-on-Demand-Anbietern werde 2023 durch werbefinanzierte Alternativen weiter wachsen, prognostiziert Deloitte. In Richtung breiter Akzeptanz gehe es bei Virtual Reality: Die Studie prognostiziert hier Wachstumsraten von bis zu 50%. Und über alle Geschäftsbereiche hinweg gewinnt der Klimaschutz bei Technologieunternehmen immer mehr an Bedeutung, so Nikola Süssl, Partner bei Deloitte Österreich.

Die künftigen Trends

Die Ergebnisse der Studie im Detail:

  • Trend 1: Social-Media-Shopping boomt. Neben klassischen Online-Shops und digitalen Marktplätzen traten in den vergangenen Monaten auch zunehmend Social-Media-Plattformen in den E-Commerce-Markt ein. Dieser Trend soll sich weiter fortsetzen: Laut Deloitte werden die Ausgaben für Waren und Dienstleistungen in den sozialen Medien wie Instagram oder TikTok 2023 erstmals die Grenze von einer Billion US-Dollar überschreiten.
  • Trend 2: Werbefinanzierte Streaming-Angebote nehmen zu. Der Video-on-Demand-Markt rund um Netflix, Amazon Prime und Co. wird trotz des zunehmend umkämpften Geschäftsumfelds auch im neuen Jahr wachsen. Laut Deloitte gewinnen vor allem werbegestützte Streaming-Angebote an Bedeutung. Bis Ende 2023 geht das Beratungsunternehmen davon aus, dass jeder große Anbieter neben seinem ursprünglichen Angebot auch eine werbefinanzierte Alternative eingeführt haben wird.
  • Trend 3: Virtual Reality boomt. Als Nischenthema fasziniert Virtual Reality (VR) zwar schon etliche Gamer, als breiter Trend hat sich die Technologie bis jetzt aber nicht durchgesetzt. Das soll sich nun ändern: Laut Deloitte Studie wird der VR-Markt im Jahr 2023 weltweit sieben Milliarden US-Dollar generieren. Das wäre ein Zuwachs von 50%.

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