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„Envisioning Peace in a Time of War“: Neues Buch

Envisioning Peace in a Time of War ©Facultas

Wien. Krieg, Pandemie, weltweite Verwerfungen: Eine Neuerscheinung stellt die Erosion der multilateralen Ordnung in den Blickpunkt und will Wege zur Verbesserung aufzeigen.

Der aktuelle Krieg in Europa und die Pandemie mit weltweit wirksamen Verwerfungen und Teuerungen zeigen: Die multilaterale Ordnung mit friedlicher und regelbasierter gemeinsamer Normenfindung, ist massiv erodiert, heißt es bei Verlag Facultas. Mit der Idee einer „Neuen Schule für Multilateralismus“ will eine Gruppe internationaler Wissenschafter*innen aufzeigen, wie mit dem von ihnen beobachteten Verfall demokratischer Kultur konstruktiv umgegangen werden kann.

Die Neuerscheinung „Envisioning Peace in a Time of War: The New School of Multilateralism“ zu der es nächste Woche auch eine Veranstaltung der Österreichischen Kulturvereinigung gibt, will neue Wege aufzeigen, die in 10 Essays beleuchtet werden.

„Humanismus, Rechtsstaat, Gewaltverzicht“

Konkret soll Geopolitik wieder in einen gelebten Multilateralismus hineinfinden, bei dem Humanismus und Realismus normgebend zusammenwirken, Vertragstreue, Rechtsstaatlichkeit und Gewaltverzicht für interessensausgleichende Konfliktlösung im Zentrum stehen, heißt es dazu.

Die Autoren sind: Beatrix Austin, Thomas Greminger, Karina Jasmin Karik, Walter Kemp, Wolfgang Petritsch, Michael Reiterer, Raquel Esther, Jorge Ricart, Fred Tanner, Velina Tchakarowa, Johannes Varwick, Ursula Werther-Pietsch und Juliette Wiegmann. Herausgeberin Ministerialrätin Doz.in Mag. Dr. Ursula Werther-Pietsch ist im österreichischen Außenministerium tätig.

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