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Gründer Prochaska trennt sich von PHH, beraten von FSM

Hannes Havranek ©Natascha Unkart / Isabelle Köhler

Kanzleien & Anwälte. Wirtschaftskanzlei FSM beriet Stefan Prochaska bei seiner Trennung von der von ihm gegründeten Sozietät PHH: Betreut wurde Prochaska dabei von seinem dortigen Ex-Kollegen Hannes Havranek.

FSM Rechtsanwälte beriet Rechtsanwalt Stefan Prochaska laut den Angaben bei der gesellschaftsrechtlichen Trennung von der 2001 von ihm gegründeten Wiener Wirtschaftskanzlei PHH. Die gesellschaftsrechtliche Trennung wurde demnach im Wege einer Abspaltung zur Neugründung der „PHH Rechtsanwält*innen GmbH“ umgesetzt. Stephan Frotz von Frotz Riedl Rechtsanwälte beriet dabei die übrigen PHH-Partner*innen.

Prochaska in neuer Aufstellung

In der „Stefan Prochaska Rechtsanwälte GmbH“ sind demnach Stefan Prochaska und die drei Rechtsanwältinnen Catherina Machtynger, Daniela Olbrich und Hanita Veljan tätig, sowie außerdem weitere fünfzehn Mitarbeiter*innen, darunter vier Rechtsanwaltsanwärter*innen.

Am neuen Standort Kärntner Ring 14/2, 1010 Wien werden die Schwerpunkte des Teams laut den Angaben im Wirtschafts-, Straf-, und Medienrecht liegen, weiters bei den Themen Internationales, Erben, Scheiden und Stiften, Betreuung von Private Clients über Unternehmenstransaktionen, Immobilien-Projekte und -Deals bis zu Compliance, Forensik und Datenschutz. Darüber hinaus werde man eine eigene Eintreibungs-Unit anbieten.

Das Team für den Ex-Partner

Die gesellschaftsrechtliche Vertretung von Stefan Prochaska im Zuge der Abspaltung erfolgte durch FSM unter der Leitung von Partner Hannes Havranek und Rechtsanwalt Felix Augustus Kirkovits. Havranek war bis vor drei Jahren noch selbst bei PHH an Bord.

Felix Kirkovits ©Natascha Unkart / Isabelle Köhler

Mitgewirkt haben weiters Rechtsanwalt Alexander Ritlop (Arbeitsrecht) und Rechtsanwaltsanwärterin Antonia Beck (Gesellschaftsrecht). Die gesellschaftsrechtliche Vertretung umfasste neben der Mitverhandlung der Trennungseinigung auch die Erstellung der Spaltungsdokumente und die firmenbuchrechtliche Abwicklung der Abspaltung zur Neugründung, heißt es dazu.

Die Statements

  • Hannes Havranek, Partner bei FSM: „Eine Spaltung einer Rechtsanwaltsgesellschaft, insbesondere eine Abspaltung zur Neugründung, ist immer eine hochsensible Angelegenheit – vor allem dann, wenn es die Trennung eines Gründungspartners betrifft. Unsere langjährige Erfahrung bei komplexen gesellschaftsrechtlichen Umgründungen ist uns hier speziell zugute gekommen. Hervorzuheben war auch die besonders gute und konstruktive Zusammenarbeit mit Herrn Kollegen Stephan Frotz von Frotz Riedl Rechtsanwälte, welcher die restlichen Partner von PHH gesellschaftsrechtlich vertreten hat.“
  • Felix Augustus Kirkovits, Rechtsanwalt bei FSM: „Die Verhandlungen haben knapp ein Jahr gedauert. Umso mehr freut es uns, dass wir eine für sämtliche Parteien zufriedenstellende Lösung erreichen konnten und nunmehr auch die gesellschaftsrechtliche Trennung vor Kurzem erfolgreich abschließen konnten.“
  • „PHH ist mein Baby, aber dieses Baby ist erwachsen geworden und steht auf eigenen Beinen. Nach mehr als 30 Jahren im Geschäft und 21 Jahren PHH war für mich die Zeit für etwas Neues gekommen. Mein Geschäft hat sich sehr zugespitzt und in einer wendigen, unabhängigen Einheit kann ich diese Mandate besser servicieren, und sehe für uns auch mehr Entwicklungspotential“, so Stefan Prochaska. FSM sei bei der Beratung dem „Ruf einer aufstrebenden Gesellschaftsrechtskanzlei vollumfänglich gerecht geworden und hat für sämtliche Herausforderungen sehr gute Lösungen gefunden. Mit Hannes Havranek bin ich seit Ende der neunziger Jahre eng verbunden“, so Prochaska in einer Aussendung.

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