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Deutsches LNG-Terminal sticht in See mit Hengeler Mueller

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Lubmin. Die Deutsche ReGas hat das Flüssiggas (LNG)-Terminal „Deutsche Ostsee“ in Betrieb genommen: Wirtschaftskanzlei Hengeler Mueller half bei dem Projekt gegen die Energiekrise.

Die Deutsche ReGas GmbH & Co. KGaA hat das Terminal „Deutsche Ostsee“ zur Regasifizierung von Flüssiggas (LNG) im Hafen von Lubmin in Betrieb genommen. Das Projekt umfasst vor allem eine schwimmende Speicher- und Regasifizierungseinheit (FSRU) und andere zugehörige Infrastruktur. Es ist laut den Angaben das erste und bisher einzige komplett privat finanzierte Flüssiggasterminal in Deutschland.

Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern (StALU VP) erteilte am 14.1.2023 die Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz zum Betrieb der FSRU. Zuvor hatte die Bundesnetzagentur das LNG-Terminal mit Zustimmung der Europäischen Kommission für eine Dauer von 20 Jahren ab der kommerziellen Inbetriebnahme von der Regulierung befreit, heißt es dazu. Hengeler Mueller berät die Deutsche ReGas zu dem Projekt, unter anderem zu den öffentlich-rechtlichen und regulatorischen Verfahren für das LNG-Terminal, zur Finanzierung der Gesellschaft und zu operativen Verträgen.

Grund für den Bau der Anlage ist das Ziel Europas, unabhängiger von russischen Erdgaslieferungen zu werden. Deutschland plante daher zunächst den Bau von zwei LNG-Terminals, später wurde diese Zahl auf vier erhöht. Lubmin ist die zweite derartige Anlage, die in Betrieb geht, nach dem Terminal Wilhelmshaven in Niedersachsen. Zum offiziellen Betriebsstart kam der deutsche SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz.

Das Beratungsteam

Bei Hengeler Mueller aktiv waren die Partner Jan Bonhage (Öffentliches Wirtschaftsrecht/Energierecht, Berlin), Nicolas Böhm (M&A/Energierecht, Berlin), (beide Federführung) und Prof. Dirk Uwer (Öffentliches Wirtschaftsrecht/Energierecht, Düsseldorf)), Counsel Jörg Meinzenbach (Energierecht/Kartellrecht, Düsseldorf) sowie die Associates Michael Schramm, Paul David Rieger, Rebecca Klein (alle Düsseldorf), Thomas Ruthemeyer, Kevin Marschhäuser (beide Berlin) (alle Öffentliches Wirtschaftsrecht/Energierecht), Ingo Berner und Sebastian Bauer (beide Gesellschaftsrecht/M&A, Berlin).

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