Open menu
x

Bequem up to date mit dem Newsletter von Extrajournal.Net!

Jetzt anmelden, regelmäßig die Liste der neuen Meldungen per E-Mail erhalten.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Newsletter-Seite sowie in unserer Datenschutzerklärung.

Bildung & Uni, Nova, Tech

TU lockt Junge mit „Cultural Collisions“ zur Technik

TU Wien Hauptgebäude ©Matthias Heisler

MINT auf neuen Wegen. Die TU Wien setzt mit „Cultural Collisions“ auf ein Kunstprojekt, um Schüler*innen Zugang zur Wissenschaft zu geben. Sponsoren sind Berndorf Stiftung und Palfinger.

Die TU Wien setze mit „Cultural Collisions“ ein neues Projekt um, das Schüler*innen zwischen 12 und 14 Jahren einen alternativen, kreativen und interdisziplinären Zugang zur Wissenschaft ermöglichen soll, beschreibt die Technische Universität Wiens die Zielrichtung. Damit soll die Attraktivität der MINT-Sparten in den Augen der jungen Menschen gesteigert werden (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik).

„Sehen, verstehen, weiterentwickeln“

Cultural Collisions soll jetzt konkret das Dachthema „Klimawandel“ der jungen Zielgruppe näherbringen. Aber nicht über Inputs für den Fachunterricht in Physik, Geografie usw., sondern in Kombination mit dem Kunstunterricht, so die TU. Dazu durchlaufen Schulklassen einen mehrstufigen Zyklus, der am 31. Jänner mit der Inspirationsausstellung „Klima und Stadt im Wandel“ gestartet ist. Thematisch geht es dabei um Städte / Gebäude, Energie, Produktion / Technologien, Ressourcen / Materialien und (E-) Mobilität, so die TU.

Kuratiert und realisiert wurde die Ausstellung von Studierenden und Lehrenden der Fakultät für Architektur und Raumplanung. Die Mitmachausstellung (31.1.-2.2.) lud zum Besuch von fünf Stationen ein, die von den Studierenden betreut werden. Zusätzlich wurden Arbeiten der Künstler*innen Daniela Brill Estrada, Monica C. LoCascio und Rolf Laven gezeigt.

Durch Kunst zur Technik

Ziel sei es, wissenschaftliche Inhalte in einer spielerischen, experimentellen Auseinandersetzung zu vermitteln, die in Folge im Unterricht individuell von den teilnehmenden Klassen künstlerisch weiterentwickelt werden. Begleitet wird das Semester von Expert*innen wie z.B. dem Technischen Museum Wien zum Thema Wissenschaftsvermittlung. Zusätzlich gibt es Workshops für die Schulklassen im mumok – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, in denen das Thema Kunstvermittlung im Fokus steht. Am Ende des Schuljahrs soll eine eigene Ausstellung der Schüler*innenwerke im mumok das Finale bilden.

Das Konzept zu dem international bereits eingesetzten Format stammt von Michael Hoch (CERN): „Der wichtige Teil des ‚SciArtEdu‘ (Science Art Education) Konzeptes ist es, dass die Schüler*innen, über den interdisziplinären Dialog und Diskurs einen kreativen Umgang mit komplexen wissenschaftlichen Themen erlernen und sich in Folge erlauben ihre Reflexionen mittels künstlerischer Arbeiten auszudrücken. Der direkte Kontakt zu echten Wissenschaftler*innen, aber auch zu Künstler*innen erlaubt ihnen sowohl die Arbeitsweise der Wissenschaft aber auch der Kunst kennenzulernen.“

Kurt Matyas, TUW-Vizerektor Studium und Lehre: „Als TU Wien forschen und arbeiten wir unter dem Motto ‚Technik für Menschen‘. Wir wollen den Schüler*innen zeigen, dass Technik und Naturwissenschaften unglaublich viel kreatives Potenzial haben. Gleichzeitig wollen wir, dass sie ihr eigenes Potenzial entdecken und daraus vielleicht ein Ausbildungs- und Karriereweg wird“.

Die Partner

Als Partner im Projekt sind neben dem TMW (Wissenschaftsvermittlung) und der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems (Evaluierung) auch das mumok (Kunstvermittlung) und die Pädagogische Hochschule Wien (Lehrer*innenausbildung, Schulkontakte) engagiert. Sponsoren und Fördergeberinnen für den Pilotdurchgang von Cultural Collisions sind die Berndorf Privatstiftung und die Palfinger AG.

Weitere Meldungen:

  1. Öffentliche Hand: Neuer Chef für das Bezirksamt Liesing
  2. Kurzzeit-Vermietern drohen in Wien bis zu 50.000 Euro Strafe, warnt Ergo
  3. Roman Bauer wird neuer Geschäftsführer am Donauturm
  4. Börsenotierte Unternehmen erzielen 173 Mrd. Euro Umsatz