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Cancom SE übernimmt K-Businesscom mit Dorda

Martin Brodey ©Dorda

IT-Systemhäuser. Das deutsche IT-Unternehmen Cancom SE übernimmt die K-Businesscom AG in Österreich mit 1.650 Beschäftigten. Heuking Lüer Wojtek sowie Dorda beraten.

Gemeinsam mit Heuking Kühn Lüer Wojtek (Lead: Boris Dürr) aus München als Lead Counsel hat Dorda die Cancom SE bei der Übernahme der K-Businesscom AG sowie deren sämtlicher Tochtergesellschaften beraten, heißt es in einer Aussendung der Kanzlei. Bei der Transaktion arbeiteten die Anwälte von Heuking und Dorda auch mit Kanzlei NNDKP (Rumänien) zusammen. Durch den Zusammenschluss entstehe eines der führenden IT-Unternehmen in der DACH-Region.

Die Unternehmen

  • K-Businesscom – früher Kapsch BusinessCom – ist ein führender österreichischer ICT-Lösungs- und Serviceprovider und hat im vergangenen Geschäftsjahr 2022/23 mit 1.650 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 520 Mio. Euro erzielt. Das Unternehmen ist neben der DACH-Region auch in Rumänien und Tschechien aktiv. Parallel zur Übernahme der K-Businesscom durch Cancom habe die K-Businesscom sämtliche Anteile am Schweizer Systemintegrator Belsoft Infortix AG übernommen (Umsatz 12 Mio. Euro).
  • Der Käufer, Cancom SE, ist führendes börsenotiertes IT-Systemhaus in Deutschland und erzielte im Geschäftsjahr 2022 mit ca 4.000 Beschäftigten einen Umsatz von rund 1,3 Mrd Euro. Die Übernahme führe bei Cancom zu einer Steigerung der Marktpräsenz in der DACH-Region und einer umfangreichen Ausweitung der Lösungs- und Servicekapazitäten.

Die Übernahme

Die Transaktion wurde so strukturiert, dass die Gegenleistung teilweise in bar und teilweise in Aktien der börsennotierten Cancom SE geleistet wird. Der Wert der unmittelbaren Gegenleistung beträgt laut den Angaben ca. 165 Mio. Euro. Zusätzlich werden Finanzverbindlichkeiten in Höhe von rund 37 Mio Euro abgelöst. Als Teil der Gegenleistung erhalten die bisherigen Gesellschafter 3,5 Mio neue Cancom-Aktien mit einem Marktwert von über 100 Mio. Euro, die im Wege einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage geschaffen werden. Der Vollzug der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden.

Die Beratungsteams

Im Dorda-Team waren neben den Partnern Martin Brodey und Christian Ritschka auch die Partner*innen Heinrich Kühnert (Kartellrecht), Bernhard Rieder (Gesellschaftsrecht), Nino Tlapak (Datenschutz), Magdalena Brandstetter (Immobilienrecht) und Bernhard Müller (Öffentliches Recht); weiters Counsel Andreas Seling (Immaterialgüterrecht) und die Rechtsanwält*innen Katrin Antl (Bankrecht & Finanzierungen), Ulrich Weinstich (M&A), Florina Thenmayer (Arbeitsrecht) und Magdalena Nitsche (Versicherungsrecht) sowie die Rechtsanwaltsanwärter*innen Aleksandra Langer (M&A), Mirko Marjanovic und Petra Artner (Kartellrecht), Felix Zopf, Michael Hardt und Sebastian Stöckl (IP/IT/Datenschutz), Julia Huber (Arbeitsrecht), Florian Hügel (Öffentliches Recht), Diane Steindl (Immobilienrecht) und Paul Traar (Versicherungsrecht).

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