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Business, Finanz, Tools, Veranstaltung

Empfehlungswert der Finanzbranche: Schlimmer wird’s nimmer

Recommender 2023 ©FMVÖ / Hörmandinger

Wien. Für den Recommender-Award des Finanz-Marketing Verband Österreich (FMVÖ) wird jährlich der Empfehlungswert (NPS) der Banken und Versicherer gemessen: Jetzt sei immerhin die Talsohle erreicht.

Der vom Finanz-Marketing Verband Österreich (FMVÖ) jährlich verliehene Recommender-Award zeichnet Finanzinstitute aus, die von ihren Kundinnen und Kunden am häufigsten weiterempfohlen werden. Die Gala zur Verleihung der Awards in sechs Kategorien am 10. Mai im Palais Niederösterreich stand heuer unter dem Motto „Wert der Herausforderung“. Die Preisträger 2023:

  • Bei den Versicherungen ging die Auszeichnung zum wiederholten Mal an GRAWE, außerdem an die Kärntner Landesversicherung und die ÖBV.
  • Im Bankensektor wurden die Erste Bank, die Oberbank und die Hypo Vorarlberg ausgezeichnet.
  • Sonderpreise gingen an N26, Steiermärkische Sparkasse, Allianz, Wüstenrot und Allgemeine Sparkasse Oberösterreich.

In seiner Begrüßungsrede betonte FMVÖ-Präsident Erich Mayer, dass die Finanzbranche aktuell mit finanzwirtschaftlichen Herausforderungen und mittelfristig weiterhin mit Transformationsprojekten konfrontiert sei – vom disruptiven Digitalisierungsschub durch die Covid-19-Pandemie bis zur plötzlich rasant gestiegenen Inflation, anziehenden Leitzinsen usw.

Für den FMVÖ-Recommender-Award wurden im ersten Quartal 2023 laut den Angaben mittels Telefon und online 8.000 Kundinnen und Kunden österreichischer Banken und Versicherungen nach der Methode des Net Promoter Scores (NPS) befragt. Für die Umfrage zeichnete das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Telemark Marketing verantwortlich. Studienleiter Robert Sobotka: „Der Net Promoter Score der Versicherungs- und auch der Bankenbranche liegt im heurigen Jahr mit 15 % gleichauf. Beide Sparten haben damit im Gegensatz zu 2022 jeweils einen Prozentpunkt eingebüßt. Vor allem bei den Banken ist dieser relativ geringe Rückgang angesichts der negativen Schlagzeilen im Befragungszeitraum etwas überraschend. Allerdings ist der NPS von 2021 auf 2022 bereits um 5 Prozentpunkte abgestürzt, es dürfte somit eine gewisse Talsohle bereits erreicht sein.“

Die Preisträger sind besser

Der Negativtrend spiegle sich auch in der Anzahl der Recommender-Gütesiegel wider. Diese orientieren sich am Branchen-NPS und werden in den Kategorien „exzellent“ (XYZ15 % über dem Branchen-NPS), „hervorragend“ (XYZ10 % über dem Branchen-NPS) und „sehr gut“ (XYZ5 % über dem Branchen-NPS) vergeben. Überflügelten im Jahr 2022 noch 23 Institute den Branchendurchschnitt deutlich, konnten in diesem Jahr nur noch 18 Banken und Versicherungen die Urkunden für das Recommender-Gütesiegel entgegennehmen, heißt es.

Ein aufmunternder Blick in die Zukunft

Als Keynote-Speaker fand Zukunfts- und Trendforscher Tristan Horx zugleich provokante wie aufmunternde Worte: Zwar lasse einen das Gefühl einer Dauerkrise derzeit gar nicht mehr los, doch seien schwarzmalende Zukunftsbilder nicht nur falsch, sie führen auch zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung. „Wir sollten uns gegen den Untergang im Kopf wehren, denn nur so gelingt ein besseres (Über)morgen“, so Horx.

Partner und Sponsoren des FMVÖ-Recommender 2023 sind laut den Angaben: EFS-Consulting, Intrum, Wocodea, Echo-Medienhaus, Zürich Versicherung, Wiener Städtische Versicherung, bank99, Demner Merlicek Bergmann, Donau Versicherung, Falstaff, Gewista, GRAWE, Niederösterreichische Versicherung, Oberbank, Oberösterreichische, Raiffeisen sowie Telemark Marketing (Studienpartner) und Kurier, Leadersnet und ForumF (Medienpartner).

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