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Bildung & Uni, Business, Recht, Steuer, Veranstaltung

Wiener Unternehmensrechtstag ist am 5. Oktober

Juridicum ©Barbara Mair

Juridicum. Am 11. Wiener Unternehmensrechtstag geht es um Lieferketten und die rechtliche Verantwortung der Unternehmen, so die Uni Wien.

Nachhaltiges, die Menschenrechte achtendes Verhalten von Unternehmen bei der Gestaltung ihrer Lieferketten ist ein aktuelles Thema: Spektakuläre Anlassfälle rücken zunehmend die Frage in den Fokus auch der breiten Öffentlichkeit, unter welchen Voraussetzungen europäische Unternehmerinnen für grobe Menschenrechts- und Umweltverletzungen ihrer Lieferanten und Abnehmerinnen verantwortlich sind, so das Wiener Juridicum in der Ankündigung des 11. Wiener Unternehmensrechtstags.

Die neuen Regeln

Durch neue Vorschriften, aber auch durch „Legal Action“, ist Verantwortung dabei längst nicht mehr nur eine moralische. Staaten wie Frankreich und Deutschland haben bereits spezielle Regelungen erlassen, auf EU-Ebene liegt inzwischen bereits ein – zuletzt durch das Europäische Parlament verschärfter – Kommissionsentwurf einer Richtlinie vor. Diese Richtlinie, die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) soll die Sorgfaltspflichten von Unternehmen im Hinblick auf Nachhaltigkeit regeln.

Zwar gelten die Regeln selbst grundsätzlich nur für größere und sehr große Unternehmen, doch betroffen sind auch KMU, warnen die Veranstalter: Allein wegen der Dokumentationspflicht und der stetig – zuletzt durch die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) – verschärften Nachhaltigkeitsberichterstattung seien zumindest als Lieferanten und Informationsgeber auch weite Teile des Mittelstands betroffen.

Der 11. Wiener Unternehmensrechtstag widme sich am 5.10.2023 am Juridicum diesen Fragen aus deliktsrechtlicher, rechtsvergleichender und europarechtlicher Sicht. Die Organisatoren der Uni Wien sind Univ.-Prof. Susanne Kalss und Univ.-Prof. Ulrich Torggler. Es referieren Brigitte Bichler (OMV), Bastian Brunk (Lindenpartners, Berlin), Stephanie Nitsch (Universität Wien), Matthias Potyka (BMJ) und Marc-Philippe Weller (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg).

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