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Business, Recht, Tools, Veranstaltung

Events bei Akela, FSM und Notaren: Startups, Kattus und mehr

Michael Lunzer, Bettina Kerschbaumer-Schramek, Johannes Kattus ©ÖNK

Szene. Bei Betriebsübergaben helfen wollen die österreichischen Notare mit einem Event bei Sekthersteller Kattus. Anwaltskanzlei Akela trifft Startups und FSM feiert sommerliche Podcasts.

Bis 2029 stehen über 50.000 Unternehmen in Österreich zur Übergabe an. Etwa die Hälfte davon soll innerhalb der Familie fortbestehen. Mit ihren „Atrium Unternehmergesprächen“ wollen Österreichs Notarinnen und Notare zeigen, mit welchen Chancen und Herausforderungen Familienunternehmen konfrontiert sind und wie man die Traditionsbetriebe (rechtlich) zukunftsfit macht.

Diesmal stellte die Notariatskammer das Wiener Unternehmen Kattus ins Rampenlicht, gegründet 1857 zum Verkauf von Wein, Kaffee, Tee, Spirituosen, Champagner und Kaviar. Im Jahr 1890 startete die zweite Generation mit der hauseigenen Sekterzeugung, bevor das Familienunternehmen schließlich 1898 zum offiziellen k.u.k.-Hoflieferanten ernannt wurde.

Heute befindet sich Kattus in den Händen der fünften Generation und wird gemeinsam von Johannes Kattus (namensgleich mit dem einstigen Gründer) und Maximilian Nimmervoll, seinem Schwager, geführt. „Unsere Vision ist es, das Unternehmen erfolgreich für die nächsten Generationen und die weitere Zukunft zu wappnen und als Familienunternehmen fortzubestehen. Dabei wollen wir uns auf unsere Kernkompetenz der Veredelung fokussieren und dies auch auf andere Geschäftsbereiche ausweiten. Nachhaltiges Wachstum mit Rücksicht auf Umwelt und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die gesetzte Stoßrichtung“, wird Johannes Kattus, CEO der Kattus Beteiligungs GmbH, in einer Aussendung zitiert.

Zuerst mit den Kindern sprechen, dann mit dem Notar

Die Unternehmensvorsorge ist ein wesentlicher Aspekt für den Fortbestand von Familienbetrieben. „Die erste Frage, die ich meinen Klientinnen und Klienten immer rund um dieses Thema stelle, lautet: Haben Sie schon mit ihren Kindern darüber gesprochen?“, so Michael Lunzer, Präsident der Notariatskammer für Wien, Niederösterreich und Burgenland. „Meine Eltern haben Anfang der 2000er Jahre eine Privatstiftung etabliert und so die Eigentumsverhältnisse und den Generationenwechsel klar geregelt“, so Johannes Kattus.

„Bei der Betriebsübergabe von Generation zu Generation sollte ausreichend Zeit eingeplant werden. Den Übergebenden wird dadurch der Abschied erleichtert und die Übernehmenden haben wiederum mehr Zeit, im Betrieb anzukommen“, sagt Michael Lunzer. Er rät in puncto Unternehmensvorsorge zu einer Vorsorgevollmacht: „Eine Vorsorgevollmacht hilft, Unternehmen im Falle von Geschäfts- und Handlungsunfähigkeit abzusichern. Schließlich müssen nicht nur Managemententscheidungen weiterhin getroffen, sondern auch Gehälter und sonstige Abgaben laufend beglichen werden.“ Mittels Vorsorgevollmacht wird eine Vertrauensperson festgelegt, die im Anlassfall im Namen der Betroffenen handelt. Dabei könne der Umfang individuell ausgestaltet werden, sodass der Geltungsbereich der Vollmacht auf bestimme Gebiete eingegrenzt ist.

FSM Rechtsanwälte lud zur Immo-Podcast Party

75 Folgen und nach eigener Aussage kein bisschen müde: Das FSM Immo Podcast Team rund um Partner Benedikt Stockert und Rechtsanwalt Alexander Hock lud anlässlich der 75. Ausgabe zum sommerlichen Get-together in die Kanzlei. Auf der Gästeliste standen u.a. Sebastian Beiglböck (VÖPE), Andreas Millonig (Anda), Isabella Stickler (Alpenland), Bob Martens (TU Wien), David Breitwieser und Alexander Fenzl (OPTIN), Mathias Miller-Aichholz (Hudej Zinshäuser), Romina Jenei (RegioPlan), Kurt Strasser und Christina Lang (Delta), Elisa Stadlinger (ÖRAG), Florian Schmidl (Mazars), Gerold Pinter (wohninvest) und Samantha Riepl (SR-Immo).

„Unseren FSM Immo Podcast haben wir zu einer Zeit ins Leben gerufen, als das Thema für Unternehmen noch recht neu war. Seitdem ist unsere Hörerzahl stetig gewachsen, was uns ausgesprochen freut“, so Benedikt Stockert, Partner bei FSM Rechtsanwälte: Der Gesprächsstoff werde jedenfalls auch für die nächsten 75 Ausgaben nicht ausgehen.

Akela als Partner des Business Angel Summit 2023

Kanzlei Akela war jetzt Partner des „Business Angel Summit“ in Kitzbühel: Es soll Investoren mit innovativen Startups aus Österreich zusammenführen und wird vom aws sowie der Standortagentur Tirol organisiert. Akela wiederum legt mit der Initiative „NuCo.legal“ einen Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit mit Startups. Das Team der Kanzlei war mit vier PartnerInnen und zwei RechtsanwaltsanwärterInnen vor Ort. Gründungspartner Martin Kollar nahm als Speaker am Panel zum Thema „Co-Investments, Pooling, Syndizierung“ teil.

Martin Pichler, Hannes Schlager, Martin Kollar, Enikö Szukits, Florian Braunauer ©Akela

„Wir bedanken uns beim Team von aws und Standortagentur Tirol für die Einladung und die hervorragende Organisation. Der Business Angel Summit hat sich als Fixtermin und Highlight der Szene etabliert und wir sind stolz, dieses Event als Partner zu unterstützen.“, so die Akela-Gründungspartner Christiane Feichter, Martin Kollar, Martin Pichler, Michael Kollik und Hannes Schlager.

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