Open menu
x

Bequem up to date mit dem Newsletter von Extrajournal.Net!

Jetzt anmelden, regelmäßig die Liste der neuen Meldungen per E-Mail erhalten.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Newsletter-Seite sowie in unserer Datenschutzerklärung.

Business, Recht

Zahl neuer Firmen-Eintragungen geht heuer zurück

©ejn

Österreich. Im 2. Quartal 2023 gab es 13.974 Registrierungen „rechtlicher Einheiten“, also neuer Firmen, so Statistik Austria: Das bedeute einen merkbaren Rückgang.

Im 2. Quartal 2023 gab es laut vorläufigen Zahlen von Statistik Austria 13.974 Registrierungen rechtlicher Einheiten in Österreich. Verglichen mit dem Zeitraum April bis Juni 2022, in welchem 16.531 Registrierungen von Unternehmen verzeichnet wurden, entspreche dies einem merkbaren Rückgang von rund 15%. Verglichen mit dem 2. Quartal 2019 (also vor der Corona-Krise) macht der Rückgang 13% aus. Damit setzt sich der Trend des Jahres 2023 fort: Im gesamten 1. Halbjahr 2023 wurden laut Statistik Austria 31.177 Registrierungen ermittelt, ein Rückgang um rund 8 Prozent verglichen mit dem 1. Halbjahr 2022.

Registrierung bedeutet nicht immer neues Geschäft

Im Unterschied zu einer Unternehmensgründung ist die Registrierung einer rechtlichen Einheit Teil eines Verwaltungsverfahrens – und damit eine Art Absichtserklärung, erläutert die Statistik Austria: Sie bedeutet nicht unbedingt, dass auch tatsächlich eine wirtschaftliche Tätigkeit im Sinn von Umsatz oder Beschäftigung aufgenommen wird. Dennoch seien Registrierungen ein wichtiger Frühindikator für die Wirtschaft.

Die meisten Registrierungen gab es im 2. Quartal 2023 übrigens im Bereich Finanzdienstleistungen / sonstige Dienstleistungen (4.108), bei den persönlichen Dienstleistungen (3.365) und im Handel (2.583). Eher wenige Registrierungen verzeichneten die Bereiche Verkehr (554), Information und Kommunikation (761) sowie Sachgütererzeugung (847). Die Verteilung auf die einzelnen Wirtschaftsbereiche war damit ähnlich wie im 2. Quartal 2022.

Weitere Meldungen:

  1. Statistik Austria: Mehr Gründungen, aber Überlebensrate sinkt
  2. Durchschnittsmieten steigen um 6,6 Prozent
  3. Tourismus-Akzeptanz in Österreich wird jetzt dauerhaft gemessen
  4. Studium: 63 Prozent machen nach dem Bachelor auch den Master