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Rechtsschutz: ERGO Versicherung in Österreich integriert D.A.S.

Philipp Wassenberg ©ERGO Versicherung / Sebastian Philipp

Wien. ERGO Versicherung AG und D.A.S. Rechtsschutz AG schließen sich zusammen. Versicherungsbestand und Rechtsschutzgeschäft sollen wie gewohnt weiterlaufen.

Die bekannte und imagestarke Marke D.A.S. bleibe in Form einer Produktmarke der ERGO bestehen, heißt es in einer Aussendung: Ein bereits geschaffenes Rechtsschutz-Ressort in der ERGO verantwortet die Produktentwicklung sowie den RechtsService. Auch unter dem Dach der ERGO Versicherung AG bleiben die RechtsService-Leistungen unabhängig und frei von Interessenskollisionen, heißt es weiter. Der Zusammenschluss schaffe für Kunden sowie Vertriebs- und Kooperationspartner neue Möglichkeiten.

ERGO Österreich hat D.A.S bereits im Vorjahr von ERGO Deutschland gekauft: Die ERGO Versicherung AG ist eine Tochtergesellschaft der ERGO Austria International AG und somit Teil der ERGO Group bzw. von Rückversicherer Munich Re. Im Rahmen strategischer Kooperationen arbeitet man im Vertrieb mit den Partnern UniCredit/Bank Austria und Volksbanken sowie über den eigenen Außendienst und angeschlossene Makler.

So wird D.A.S. Teil der ERGO.

„Wir haben mit dieser Entwicklung eine solide und wirksame Basis für die Fortsetzung des wirtschaftlichen Erfolgs der ERGO in Österreich geschaffen“, erklärt Philipp Wassenberg, Vorstandsvorsitzender der ERGO Versicherung in Österreich. ERGO übernehme im Zuge der Fusion als Gesamtrechtsnachfolger alle bestehenden Vereinbarungen der D.A.S. mit Kunden, Vermittlern sowie Lieferanten und Dienstleistern vollinhaltlich.

Alle Verträge von bisherigen D.A.S. Kunden werden inhaltlich eins zu eins weitergeführt. An der persönlichen Betreuung ändere sich nichts, und auch die RechtsService-Leistungen stehen selbstverständlich weiterhin wie gewohnt zur Verfügung, heißt es weiter. Das Team der Rechtsberatung und der D.A.S. Direkthilfe sowie die rund 600 spezialisierten Partneranwälte sorgen auch zukünftig dafür, Kunden zu ihrem Recht zu verhelfen. „Das D.A.S. KundenService-Team haben wir in das ERGO ServiceCenter integriert, mit dem wir bereits mehrmals als Service Champion ausgezeichnet wurden“, so der ERGO-CEO weiter.

D.A.S. Rechtsschutz als Gütesiegel

Die Marke D.A.S. weist in Österreich sehr gute Image- sowie Kundenzufriedenheitswerte auf und verfügt über einen hohen Bekanntheitsgrad, so Wassenberg: „Aus diesem Grund werden wir das Rechtsschutzgeschäft gleichsam als Gütesiegel unter der Produktmarke D.A.S. Rechtsschutz weiterführen. Das signalisiert auch in Zukunft produkt- und leistungsseitig höchste Kompetenz und wird unser gemeinsames Unternehmen sowie unser Rechtsschutz-Angebot in Österreich positiv hervorheben.“

Wichtiges Thema: Unabhängige Leistungserbringung

Im Leistungsfall völlig unabhängig zu sein, sei seit der Gründung im Jahre 1956 das wesentliche Merkmal des D.A.S. Rechtsschutzes: Deshalb bleibe auch in der ERGO der sogenannte Ausschluss einer Interessenskollision im D.A.S. Rechtsschutz bestehen. Kein Versicherungsschutz besteht lediglich für Ansprüche gegenüber dem eigenen Rechtsschutzversicherer. Das bedeute, dass Versicherungsvertragsstreitigkeiten außerhalb der Rechtsschutzsparte, wenn erforderlich, auch zukünftig gegen andere Sparten der ERGO wie auch gegen alle anderen Versicherungsanbieter möglich sind.

Johannes Loinger ©D.A.S. Rechtsschutz AG

Mit der Expertise und Erfahrung der bisherigen D.A.S. und dem umfassenden Know-how der ERGO soll eine optimale Betreuung im Rechtsschutz gewährleistet sein, wird versprochen: „Die D.A.S. hat mit der ERGO Versicherung einen starken Partner gefunden, um gemeinsam das Marktpotenzial zu steigern und sinnvolle Synergien zu schaffen. Das Ziel war es, die Stärken und Kompetenzen der D.A.S. in die ERGO einzubringen, zu erhalten und von nun an gemeinschaftlich weiter auszubauen. Nun arbeiten wir als ERGO daran, dass unsere Rechtsschutz-Kunden wie gewohnt zu ihrem Recht kommen“, informiert Johannes Loinger, Vorstand des Rechtsschutz-Ressorts.

Perspektiven nach dem Zusammenschluss

Durch den Zusammenschluss der Versicherungsgesellschaften sollen sich für Kunden, Vertriebs- und Kooperationspartner künftig auch neue Möglichkeiten ergeben, heißt es. Gemeinsam könne man verbesserte Beratungs- und Produktangebote zur Erfüllung der Kundenbedürfnisse unterbreiten und die Innovationskraft für die kommenden Aufgaben in der Versicherungswirtschaft weiter stärken.

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