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Business, Personalia, Recht

Esterhazy Betriebe: Grün und Gröschl werden Vorstände

Matthias Grün ©Lalo Jodlbauer

Eisenstadt. Die Esterhazy Betriebe GmbH wandelt sich zur AG und ernennt Matthias Grün und Michael Gröschl zu Vorständen. Stefan Ottrubay wird Aufsichtsratspräsident.

Die Esterhazy Betriebe GmbH wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, teilt das Unternehmen mit: Als burgenländischer Leitbetrieb schaffe man damit die strukturellen Rahmenbedingungen für ein nachhaltiges Wachstum.

Michael Gröschl ©Lalo Jodlbauer

Die Umwandlung der Esterhazy Betriebe GmbH, die 2002 zur Umsetzung der wirtschaftlichen Agenden der drei Esterhazy Stiftungen gegründet wurde, in die Esterhazy Betriebe AG wurde am 25.9.2023 bekanntgegeben. Die Einreichung beim Firmenbuch soll diese Woche erfolgen. Mit der Eintragung sei dann die Umwandlung erfolgreich abgeschlossen.

Das Management der AG

Den Vorsitz des neu geschaffenen Aufsichtsrates übernimmt Stefan Ottrubay, bisher Generaldirektor der Esterhazy Betriebe GmbH: „Vor dem Hintergrund des stetigen Wachstums der einzelnen Unternehmungen innerhalb der Esterhazy Betriebe ist diese Änderung ein wichtiger Beitrag, um die organisatorischen und rechtlichen Strukturen für zukünftige Herausforderungen optimal zu gestalten und weiterhin ein nachhaltiges, wirtschaftliches Wachstum sicherzustellen“, so Ottrubay in einer Aussendung.

Stefan Ottrubay ©Lalo Jodlbauer

Auswirkungen auf Eigentümerstruktur, Beteiligungsverhältnisse und Beschäftigte werde es nicht geben. Auch auf bestehende Betriebsvereinbarungen oder Verträge habe die Umwandlung keinen Einfluss. Sehr wohl aber ernennt die neue AG neue Vorstände als operative Chefs: Konkret werden Matthias Grün und Michael Gröschl in den Vorstand berufen, die beide bereits langjährige Führungskräfte in der bisherigen Geschäftsleitung der GmbH waren, heißt es dazu.

Esterhazy in Zahlen

Die Esterhazy-Betriebe gehen historisch auf die Besitztümer der Adelsfamilie Esterházy der Donaumonarchie zurück, die in Österreich im Gegensatz zum kommunistischen Ungarn nach 1945 nicht verstaatlicht wurden. 2022 hat die Esterhazy Betriebe GmbH laut den Angaben rund 67 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet, nach 57,5 Mio. Euro im Jahr 2021.

Für das laufende Geschäftsjahr 2023 werde eine weitere Umsatzsteigerung auf rund 88,7 Mio. Euro erwartet. Es werden rund 550 Mitarbeiter:innen beschäftigt, und zwar in den Unternehmensbereichen „Pannatura“ (Forst- und Landwirtschaft sowie Naturschutzagenden), „Immobilien“, „Tourismus, Kultur und Veranstaltungen“, „Hospitality“ sowie „Weingut Esterházy“.

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