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Bildung & Uni, Business, Recht, Steuer, Tools, Veranstaltung

Neue Legal Tech Tools: Generative AI tritt auf in Lexis 360

Jake Nelson, Susanne Mortimore, Kathrin-Theres Hagenauer, Andreas Geyrecker ©Roland Rudolph

Fachmessen. LexisNexis Österreich hat auf der LexCon das Jahresupgrade für Lexis 360 präsentiert, das „Generative AI“ für die Rechts- und Steuerbranche bringt.

Von Artificial Intelligence (AI) getriebene Innovationen in der Rechts- und Steuerbranche waren das zentrale Thema bei der LexCon 2023, bei der LexisNexis Österreich vor rund 150 Gästen das Jahresupgrade der Recherchelösung Lexis 360 präsentierte. Das Update für die hauseigene Recherchelösung mache Generative AI auch für die Rechts- und Steuerbranche zugänglich, heißt es dazu: Mit solchen generativen AI-Anwendungen zeichne sich eine Revolution in der Branche ab.

Auf dem Foto: Jake Nelson, Senior Product Manager LexisNexis USA; Susanne Mortimore, CEO LexisNexis Österreich; Kathrin-Theres Hagenauer, Director Content Creation & Acquisition, LexisNexis Österreich; Andreas Geyrecker, Director Product Management, LexisNexis Österreich.

Wieviel Neues steuert der AI-basierte Assistent bei?

Für Jurist:innen und Steuerberater:innen werde es bald zum Berufsalltag gehören, mit AI-basierten Assistenten zu arbeiten. Entscheidend werde sein, ob ein AI-Tool nur bestehendes Wissen, oder auch zusätzliche Erkenntnisse bieten kann. Genau das will LexisNexis nach eigenen Angaben mit seiner Lösung „AI volution“ für die Recherchelösung Lexis 360 leisten; enthüllt wurde sie bei der Hausmesse LexCon 2023.

AI ist bei LexisNexis bereits seit Jahren im Einsatz, nun mache man aber einen großen Schritt in Richtung Zukunft. Andreas Geyrecker, Director Product Development bei LexisNexis Österreich: „Lexis 360 bietet demnächst mit Lexis AI eine AI-Anwendung für die Rechtsbranche, um Fachinhalte mit Legal Intelligence für Vernetzung und Analyse zu nutzen.“

Lexis AI könne konkret Entscheidungen in wenigen Sätzen kompakt zusammenfassen. Kernaussagen und Fakten seien damit auf einen Blick sicht- und greifbar. Die AI erkenne auch OGH-Entscheidungen, die mittlerweile gegenteilig entschieden wurden, und hebt diese hervor.

Vorschau auf die nächste Generation

Jake Nelson, Senior Product Manager LexisNexis USA, gab vor Ort bei der LexCon Einblick in die aktuelle Entwicklung: Er bot eine Vorschau auf Lexis+ AI, das der nächste große Technologiesprung werden soll. Es handelt sich um eine Generative AI-Lösung, die wie ChatGPT intelligent auf Fragen reagiert, aber dabei verlässliches und korrektes Rechtswissen abrufen und mittels Zitaten belegen könne. Aus den Antworten werden dabei gleich Text- und E-Mail-Entwürfe angefertigt.

Ziel sei es, ein hochwertiges und ausgereiftes AI-Produkt zu entwickeln, das menschliche Expertise bestmöglich ergänze, um Routinen zu vereinfachen und gleichzeitig zu besseren, schnelleren und verlässlichen Antworten zu kommen.

„Qualität und Sicherheit im Vordergrund“

Kathrin Hagenauer, Director Content bei LexisNexis, betonte, dass bei AI-Entwicklungen Qualität und Sicherheit immer im Vordergrund stehen. Damit Jurist:innen und Steuerberater:innen dank AI bessere Ergebnisse erzielen, müsse auch ein Augenmerk auf die Risiken von AI bzw. auf die Risikovermeidung gelegt werden. Zuverlässigkeit, Konsistenz und Datensicherheit seien zentrale Werte.

LexisNexis befolge dabei die selbst auferlegten Regeln für die Entwicklung von AI-Anwendungen: Lösungen sollen erklärbar sein, menschliche Aufsicht und Datenschutz müssen eingehalten werden, und es sollen Vorurteile in Daten (der „AI Bias“, der der IT-Branche schon etliche Klagen eingebracht hat) vermieden werden. Bei LexisNexis arbeiten weltweit ca. 2.000 IT-Expert:innen, die sich seit Jahren mit künstlicher Intelligenz beschäftigen. Man sehe sich damit in der ersten Reihe bei sicheren und professionellen AI-Tools.

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