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Drei Szenarien für die neue Arbeitswelt: Event von PwC

PwC-Dialog über die neue Arbeitswelt ©PwC Österreich

Wien. PwC Österreich lud Chefs und Chefinnen zum Dialog mit der neuen AMS Co-Vorständin Petra Draxl. Drei Szenarien zur Arbeitswelt der (nahen) Zukunft wurden entwickelt.

PwC Österreich lud unter der Schirmherrschaft von CEO Rudolf Krickl Top-Manager:innen aus Industrie und Wirtschaft zu einem gemeinsamen Dialog mit der neuen AMS Co-Vorständin Petra Draxl. Diskutiert wurde über die Zukunft des Arbeitsmarktes und welche Veränderungen auf Unternehmen und Arbeitnehmer zukommen werden, heißt es.

Treiber der Transformation sind demografischer Wandel, Dekarbonisierung und Digitalisierung. Die Zukunft der Arbeit werde von großen Trends geprägt, die die Arbeitsplätze, die Belegschaft und die Art der Arbeit verändern. Es wurden Fragen erörtert wie, wie sich der zunehmende Einsatz von Technologien wie künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen und Robotik am Arbeitsplatz einfügen wird aber auch wie sich die räumliche Verteilung der Arbeitskräfte und die geballte Zunahme der hybriden Arbeitsplatzmodelle verändern wird. Die Corona-Pandemie habe fast über Nacht die digitale Transformation am Arbeitsplatz beschleunigt.

Die „New World of Work“

Der technologische Fortschritt verändere die Geschäftswelt, die Art wie wir arbeiten und die dafür erforderlichen Fähigkeiten spürbar. Neue Arbeitsformen werden zur Norm – von agilen Methoden wie Design Thinking über Homeoffice und Co-Working-Spaces bis hin zu den hohen Ansprüchen vieler Mitarbeiter:innen an Unternehmen in Bezug auf Diversity and Inclusion, aber auch Work-Life-Balance. Damit Unternehmen florieren können, müssen sie das Potenzial ihrer Mitarbeiter:innen voll ausschöpfen und neue, dynamische Strategien entwickeln und umsetzen.

Diskutiert wurde demnach in drei Thesen über den Arbeitsmarkt der Zukunft: insbesondere die Integration von KI, die zu einer Neudefinition von „Arbeit“ führt; über Remote Work und wie diese Art von Arbeit den Fachkräftemangel durch den Abbau geografischer Barrieren vermindert; und wie ESG-Kriterien und grüne Arbeitsplätze zum entscheidenden Kriterium werden.

Event für einen Blick in die Zukunft

Der Dialog sollte einen gesellschaftspolitischen Beitrag zur Diskussion über den Arbeitsmarkt der Zukunft leisten, so Krickl: „Es ist ein vorausschauender Blick in die Zukunft, die jedoch Unmengen an Variablen mit sich bringt, die wir noch gar nicht kennen. Herausforderungen wie der demografische Wandel, eine immer älter werdende Bevölkerung, ein erhöhter Bedarf an Pflegekräften, der vieldiskutierte Fachkräftemangel, flexiblere Arbeitsmodelle, sowie steigende Wohnkosten, Migration und ein längeres Arbeitsleben dominieren unsere Herausforderungen.“

Dennoch müsse man in jeder Herausforderung auch eine Chance sehen. CEOs wissen, dass sie ihr Unternehmen immer wieder neu erfinden müssen, um die nächste Herausforderung zu bestehen – denn „ohne Transformation werden die Arbeitgeber die aktuellen Herausforderungen nicht bewältigen“, meint der PwC-CEO. Die Fähigkeit zur Anpassung und lebenslanges Lernen seien Schlüsselkompetenzen für Arbeitnehmer. Unternehmen müssen sich auf die Veränderungen einstellen und ihre Mitarbeiter entsprechend weiterbilden.

Die Gästeliste

Mit dabei waren u.a: Wolfgang Hesoun (ex Siemens CEO), Hans Peter Schützinger (CEO Porsche Holding), Stefan Dörfler (Vorstand Erste Group), Silvia Angelo (CEO ÖBB Infra), Domagoj Dolinsek (CEO & Founder Planradar), Holger Bonin (Direktor IHS), Universitätsprofessorin Monika Köppl-Turyna (Direktorin EcoAustria), Gerald Resch (Generalsekretär Bankenverband), Christiane Wenckheim (CEO Ottakringer), Rainer Borns (Vorstand Volksbank), Gerald Resch (CEO Bankenverband), Petra Draxl (GF AMS Österreich), Clemens Niedrist (Generalsekretär Raiffeisen NÖ-Wien), Paul Rockenbauer (KC von BM Kocher), Stephan Hebenstreit (Yokoy).

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