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Business, Finanz, Recht

Banken-Takeover: ABN Amro kauft Hauck Aufhäuser Lampe mit White & Case

©ejn

Frankfurt/Amsterdam. White & Case berät ABN Amro beim Erwerb der deutschen Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank. Gemeinsam ist man die neue Nr. 3 der Vermögensverwaltung. (Update)

Hauck Aufhäuser Lampe (HAL) ist eine der führenden deutschen Privatbanken mit einer Bilanzsumme von über €11,7 Mrd. und beschäftigt an 18 Standorten mehr als 1.500 Mitarbeiter, heißt es in einer Aussendung. Verkauft wird Hauck Aufhäuser Lampe vom chinesischen Geldhaus Fosun. Die Transaktion stehe unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen, so die beratende Wirtschaftskanzlei White & Case.

Große Pläne am deutschen Markt

ABN Amro mit Hauptsitz in Amsterdam (Niederlande) will Hauck Aufhäuser Lampe laut eigenen Angaben mit der bestehenden deutschen Tochter Bethmann zusammenspannen, wodurch der drittgrößte Vermögensverwalter Deutschlands entsteht (verwaltetes Volumen rund 70 Mrd. Euro). Die HAL-Töchter im Bereich AIFM/Manco bzw. Fondsverwaltung sind laut den Angaben nicht Teil der Übernahme, es sei aber ein Kooperationsabkommen geschlossen werden, um weiterhin „One-Stop-Shop“ Services im Markt anbieten zu können.

Die Übernahme sei eine seltene Gelegenheit gewesen, im deutschen Markt zu wachsen, so Robert Swaak, CEO von ABN AMRO, in einer Aussendung: „HAL ist ein lange etablierter Marktführer in der Vermögensverwaltung und passt sehr gut zu ABN Amro, sowohl kulturell wie geographisch.“ Die gemeinsame Gruppe werden auf dem deutschen Markt, der sich in einem Konsolidierungsprozess befinde, eine führende Rolle spielen können, so Swaak. Den Kauf von HAL lässt ABN Amro sich nach aktuellem Stand 672 Mio. Euro kosten, wobei der Kaufpreis nach dem Closing auf Basis der geprüften Ergebniszahlen von HAL nachjustiert werde. Der Abschluss der Transaktion werde für das 1. Quartal 2025 erwartet.

Das Beratungsteam

Das White & Case-Team, das bei der Transaktion beriet, wurde von den Partnern Sebastian Pitz und Roger Kiem (beide M&A) und Local Partner Johannes Goossens (M&A) geleitet und umfasste Woldemar Haering (Financial Institutions), Jost Kotthoff (IP), Tim Bracksiek, Bodo Bender (beide Tax), Sebastian Stuetze (Employment), Sébastien Seele (Capital Markets), Thilo Wienke (Antitrust), Ryan Tou (Capital Markets), Wilfred Ho (Litigation) und Thomas Glauden (PE) sowie Local Partner Mathias Bogusch (IP).

Auch die Associates Agmal Bahrami, Jan Ditrich, Alexander Herzog, Andreas Klein, Konstantin Huber, Leon Hoffeller (alle M&A), Carsten Schreiner (Tax), Patrick Hinz (M&A), Sven Pauls, Christopher Ruof (beide Financial Institutions), Pia Berger (M&A), Alexander Bijok (IP), Paulina Spengler (White Collar), Melanie Schubert (Capital Markets), Martin Junker (IP), David Marder (Antitrust), Harriet Baldwin (Financial Institutions), Tracey Lau (Litigation) und die Transaction Lawyers Niklas Kastenholz (Capital Markets) sowie Bojan Bajalovic (Financial Institutions) waren dabei.

Update: Gleiss Lutz hat die Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG gesellschaftsrechtlich und bankaufsichtsrechtlich im Rahmen des Eigentümerwechsels und zum Carve-out des Asset Servicing-Bereichs beraten. Das Team stand unter der Federführung von Vera Rothenburg (Partner) und Michael Arnold (Partner, beide Gesellschaftsrecht, beide Stuttgart); dabei waren auch Christian Hissnauer (Partner, Finanzaufsichtsrecht, Frankfurt), Jan-David Geiger, Nikolai Unmuth, Silke Hoffmann, Hanna Rogg (alle Gesellschaftsrecht, alle Stuttgart), Daniel Adolph und Tobias Kempf (beide Finanzaufsichtsrecht, beide Frankfurt).

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