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Business, Recht, Steuer, Tools

KI in Unternehmen: Hoffnung auf Mehrerträge trifft auf hohe Kosten

Rudolf Krickl ©PwC

Studie. Branchen mit hoher KI-Nutzung stehen fast fünfmal höhere Wachstumsraten in der Arbeitsproduktivität ins Haus, so eine PwC-Studie. Der Preis sind 25-prozentige Gehaltsaufschläge für KI-Profis.

Branchen mit hoher KI-Nutzung erleben fast fünfmal (4,8-mal) höhere Wachstumsraten in der Arbeitsproduktivität. Das jedenfalls ist der Schluss, den PwC aus verfügbaren OECD-Daten für sechs Branchen von 2018-2022 zieht.

KI könnte somit künftig vielen Nationen ermöglichen, das stagnierende Produktivitätswachstum zu überwinden, den Fachkräftemangel zu lindern und die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern, so die aktuelle Studie „AI Jobs Barometer 2024“ des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsmultis PwC. Dafür wurden laut den Angaben eine halbe Milliarde Stellenanzeigen aus 15 Ländern, davon zehn europäische, analysiert.

„KI“ in der Job Description bringt 25 Prozent Plus

Auf jede Stellenanzeige, die 2012 KI-spezifische Fähigkeiten – wie etwa Expertise in maschinellem Lernen – verlangte, kommen heute sieben Anzeigen, heißt es. Diese Positionen bieten in einigen Märkten eine durchschnittliche Lohnprämie von bis zu 25 Prozent, so PwC. Parallel dazu ändern sich die von Arbeitgebern geforderten Fähigkeiten in Berufen mit hoher KI-Nutzung um 25 Prozent schneller. Um am Arbeitsmarkt gefragt zu bleiben, müssen Arbeitnehmer:innen neue Fähigkeiten nachweisen oder erlernen.

„KI transformiert den Arbeitsmarkt weltweit und bringt gute Nachrichten für die globale Wirtschaft, die vor tiefgreifenden Herausforderungen steht. Für viele Volkswirtschaften mit Arbeitskräftemangel und niedrigem Produktivitätswachstum bieten die Ergebnisse Optimismus, da die Technologie eine Chance für wirtschaftliche Entwicklung darstellt“, meint Rudolf Krickl, CEO von PwC Österreich: „Unternehmen und Regierungen weltweit müssen sicherstellen, dass sie angemessen in die erforderlichen Fähigkeiten von Menschen und Organisationen investieren, um im KI-Zeitalter erfolgreich zu sein.“

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