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Business, Recht

E-Scooter von Lime streiken bei Alkoholisierten am Donauinselfest

©ejn

Wien. E-Scooter von Lime können rund um das Wiener Donauinselfest nur mit bestandenem Alkohol-Reaktionstest gestartet werden.

Mit E-Scootern kommen Lime-Nutzer:innen unkompliziert und nachhaltig zum Donauinselfest, so eine Aussendung von E-Scooter-Firma Lime: Die Betonung liegt dabei auf dem Hinweg, denn beim Rückweg könnte es Probleme geben – sofern die Userin oder der User zu freudig dem Alkohol zugesprochen hat.

Um sicherzustellen, dass ihr grünes Angebot auch verantwortungsbewusst genutzt wird, mache Lime dieses Wochenende im Umkreis des Festivals einen Reaktionstest vor der Ausleihe rund um die Uhr verpflichtend, heißt es.

So funktioniert die Alkohol-Sperre bei Lime

„Die Sicherheit unserer Nutzer:innen und der Wiener Bürger:innen hat für uns Priorität. Nutzer:innen, die aufgrund ihres Alkoholpegels den Reaktionstest wiederholt nicht bestehen, werden 12 Stunden für die Nutzung von Lime gesperrt und müssen das Fahrzeug dann stehen lassen“, sagt Lukas Windler, Senior Manager Public Policy: „Für den Hinweg zum Feiern oder für Alltagsfahrten bleibt Lime aber eine zuverlässige und nachhaltige Alternative zum Auto. Vor allem Pendler:innen setzen in Wien auf Lime als Verkehrsmittel für den Arbeitsweg.“

Während des Donauinselfests werden die Reaktionstests dauerhaft aktiviert. Um den Test zu bestehen, müssen Nutzer:innen innerhalb der sogenannten Reaktionszeitschwelle, die in Millisekunden gemessen wird, erfolgreich reagieren. Bei bestandenem Test wird das Fahrzeug freigeschaltet und die Fahrt darf begonnen werden.

Fällt ein:e Nutzer:in jedoch wiederholt durch den Test durch, kann über einen längeren Zeitraum kein E-Scooter freigeschaltet werden. Die Reaktionstests sind keine wie etwa von der Polizei durchgeführten „Alkoholtests“ und können keine Auskunft über tatsächliche Promillewerte geben, wird betont. Allerdings hält sich der Anbieter an das Ergebnis: „Wir sehen sie als eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme, um an das Verantwortungsbewusstsein unserer Nutzer:innen zu appellieren und tatsächlich auch Fahruntüchtige von der Nutzung auszuschließen“, so Lukas Windler.

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