Industrie & Anwälte. Freshfields berät die Kreditgeber bei der Refinanzierung einer Konsortialfinanzierung für die börsennotierte Lanxess AG. Bei einem Spartenverkauf ist Hengeler Mueller aktiv.
Wirtschaftskanzlei Freshfields hat die Kreditgeber bei der Refinanzierung einer Konsortialfinanzierung für den börsennotierten Spezialchemiekonzern Lanxess AG beraten. Die Finanzierung hat laut Aussendung ein Volumen von 800 Millionen Euro.
Als Koordinatoren des elf Banken umfassenden Konsortiums agierten die Deutsche Bank AG und UniCredit Bank GmbH. Die UniCredit Bank GmbH fungierte als Sustainability Coordinator während die Deutsche Bank AG die Rolle des Dokumentationsagenten einnahm. Die syndizierte Kreditlinie hat eine Laufzeit von fünf Jahren, die zwei Mal um je ein Jahr verlängert werden kann. Ferner ist sie durch die Koppelung der Kreditmarge an den Grad der Erfüllung dreier Nachhaltigkeitskriterien mit einer Nachhaltigkeitskomponente ausgestattet, heißt es weiter. Das Freshfields-Team bestand aus Partner Frank Laudenklos (Federführung) und Associate Alexander Bräuer (beide Bank- und Finanzrecht, Frankfurt).
Urethane Systems Geschäft geht an UBE
Lanxess hat außerdem unlängst einen Vertrag zum Verkauf seines Urethane Systems Geschäfts an UBE Corporation unterzeichnet, wobei Wirtschaftskanzlei Hengeler Mueller behilflich war. Das Urethane Systems Geschäft umfasst laut den Angaben fünf Produktionsstandorte weltweit sowie anwendungstechnische Labore in den USA, Europa und China.
UBE Corporation werde sämtliche Betriebe mit insgesamt rund 400 Mitarbeitern von Lanxess übernehmen. Die Transaktion unterliegt noch dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden. Der Vollzug werde im ersten Halbjahr 2025 erwartet. Im Hengeler Mueller-Team für Lanxess sind federführend Martin Ulbrich und Thomas Meurer aktiv (M&A/Corporate).
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