Wien. Wirtschaftskanzlei Freshfields berät Kaffee-Anbieter Julius Meinl bei Finanzierungen von bis zu 120 Millionen Euro. Diese sind ESG-linked bzw. EIB-gefördert.
Freshfields Wien hat Kaffee- und Tee-Anbieter Julius Meinl bei der Strukturierung und Umsetzung zweier Finanzierungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von bis zu 120 Millionen Euro beraten, so eine Aussendung.
Die Deals
Zentraler Bestandteil der Transaktionen ist laut den Angaben ein syndizierter Kredit über 60 Millionen Euro, der mit einem Konsortium österreichischer Banken abgeschlossen wurde und auf bis zu 80 Millionen Euro aufgestockt werden kann. Dabei besteht ein „ESG-Link“ (Environmental, Social, Governance): Die Kreditkosten sind demnach an ESG-Kennzahlen wie etwa die Reduktion von Treibhausgasemissionen oder die Verwendung von Kaffee aus nachhaltigem Anbau, gekoppelt. Das Unternehmen definiert dabei bestimmte ESG-Ziele und die Finanzierungsbedingungen werden durch nachhaltige Fortschritte positiv beeinflusst, wie es heißt.
Zudem wurde ein bilateraler Kredit mit einer österreichischen Bank von bis zu 40 Millionen Euro abgeschlossen. Diese Finanzierung werde durch eine „Risk Sharing Guarantee“ der Europäischen Investitionsbank (EIB) unterstützt. Die EIB stellt hierbei eine Garantie bereit, die das Risiko für die beteiligte Bank reduziert und gleichzeitig den Zugang zu günstigen Finanzierungskonditionen erleichtere.
Das Beratungsteam
Das Freshfields-Team stand unter der Federführung von Partner Florian Klimscha und Principal Associate Maximilian Hohenauer, unterstützt von Associate Maximilian Ihra. Die steuerliche Beratung erfolgte durch Partnerin Katharina Kubik, Principal Associate Andreas Langer und Associate Markus Mittendorfer.
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