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Business, Recht

Nachhaltigkeitsprogramme: WienIT spart jährlich bis zu 15 Tonnen CO2 ein

Eva Schwarzl, Gerald Stöckl ©WienIT

Kommunale Betriebe. WienIT spart mit 25 E-Lasten-Mopeds jährlich bis zu 15 Tonnen CO2 ein. Nun beteiligt sich die Wiener Stadtwerke-Tochter auch am „Zero Emission Transport“-Projekt der Wirtschaftskammer Wien.

Rund drei Millionen Poststücke stellt jedes Jahr die WienIT zu. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der Wiener Stadtwerke GmbH und zentraler IT- und Service-Partner der Wiener Stadtwerke-Gruppe.

Neben klassischen IT-Aufgaben organisiert die WienIT auch den Druck und die Zustellung von Postsendungen der Stadtwerke-Gruppe. Ein Beispiel hierfür ist die Jahreskarte der Wiener Linien. Das Volumen liegt bei rund einer Million Karten pro Jahr.

Vor fünf Jahren hat WienIT einen Probebetrieb mit fünf E-Lasten-Mopeds gestartet um die CO2-Emissionen zu reduzieren. Mittlerweile ist die Flotte der WienIT auf 25 E-Lasten-Mopeds angewachsen und liefert täglich rund 20.000 Poststücke in Wien aus. Insgesamt legt jeder einzelne Zusteller der WienIT im Jahr rund 110.000 Kilometer zurück.

Die Ergebnisse des Probebetriebs: Je nach Transportart werden laut einer Aussendung zwischen sechs Tonnen (Lastenmoped mit Verbrennungsmotor) und 15 Tonnen (Auto-Kleintransporter) CO2 eingespart.

Pilot-Projekt „Zero Emission Transport“

Nun hat WienIT bekanntgeben, dass man auch Teil von „Zero Emission Transport“, ein Pilot-Projekt der Wirtschaftskammer Wien, wird. Dieses will einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und durch die wissenschaftliche Begleitung der FH des BFI Wien Daten sammeln, um die Alltagstauglichkeit von emissionsfreien Transporten zu verbessern.

Kürzlich präsentierten Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien, und der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig eine erste Zwischenbilanz: Insgesamt beteiligen sich mittlerweile 41 Unternehmen an dem Projekt.

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