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Freshfields bespricht Geldwäsche und Finanz-Sanktionen beim Frühstück

Florian Klimscha, Eva Schneider, Stephan Pachinger, Lukas Pomaroli, Stephan Denk ©Freshfields

Wirtschaftskanzleien & Klienten. Freshfields lud zum „Business Breakfast“ ins Wiener Büro: Es ging um Anti-Money-Laundering und Finanz-Sanktionen.

Wirtschaftskanzlei Freshfields lud am 10. April 2025 zum Business Breakfast in die Wiener Kanzleiräumlichkeiten, so eine Aussendung: Im Mittelpunkt der Veranstaltung mit den Rechtsprofis Florian Klimscha, Stephan Pachinger, Stephan Denk, Lukas Pomaroli und Eva Schneider standen AML (Anti-Money Laundering) und Sanktionen in der Finanzbranche.

Zwei Themen, ein Problem

Beide Themen seien zunehmend miteinander verbunden, sowohl in Bezug auf die regulatorischen Anforderungen als auch ihre praktische Durchsetzung. Freshfields gab demnach einen Überblick zu aktuellen Entwicklungen auf österreichischer und europäischer Ebene sowie einen Ausblick zu Trends in Sachen US- bzw. EU-Sanktionen gegen Russland und potenziell divergierenden Vorgaben. Darüber hinaus wurden Themen für Unternehmen an der Schnittstelle AML und Sanktionen diskutiert und Kernaspekte der Bereiche Governance, Risikomanagement und Compliance skizziert, so die Veranstalter.

Die Statements

Florian Klimscha: „Das europäische AML-Regime wird sich in den nächsten Jahren mit Einführung der neuen europäischen AML-Behörde AMLA nochmals grundlegend verändern. Wir hoffen, dass einige dieser Veränderungen Geldwäsche-Compliance und ihre Aufsicht wieder etwas näher an den Markt bringen.“

Stephan Pachinger: „Im Rahmen der noch umzusetzenden Level-2 Regelungen wird sich zeigen, inwieweit die im „Draghi-Report“ eingeforderte Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit tatsächlich berücksichtigt wird.“

Stephan Denk: „Mit den jüngsten Verschärfungen des EU-Sanktionsrechts, insbesondere zu möglichen Umgehungen über Drittländer, zur In-die-Pflichtnahme außereuropäischer Tochtergesellschaften im Bereich von Finanzsanktionen und zur Verschärfung von Strafdrohungen, sendet die EU eine klare Botschaft, wie wichtig robuste Compliance Systeme sind.“

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