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Bildung & Uni

Science Talk: Stipendiaten an der TU Wien, technologischer Humanismus von der SFU, neuer Nachwuchspreis in Deutschland

Valentin Bauer (IMMOunited), Maximilian Ranzinger, Philipp von der Thannen, Yat Hin Chan, Jonas Unruh, Terezia Olsiakova, Tobias Grantner, Jasmin Gründling-Riener (TU Wien) (©Immounited)
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Forscher & Szene. Sechs Data-Science-Studierende punkten an der TU Wien. Die SFU will am Weltkongress der Psychologie für Humanismus sorgen. Und ein neuer deutscher Preis für Nachwuchswissenschaftler startet.

Für viele Punkte gibt es Stipendien von der TU Wien

Die sechs Stipendiaten des IMMOunited Future Pioneer Stipendiums 2025 – Yat Hin Chan, Tobias Grantner, Terezia Olsiakova, Maximilian Ranzinger, Jonas Unruh und Philipp von der Thannen – wurden nun an der TU Wien für ihre herausragenden akademischen Leistungen ausgezeichnet. Überreicht wurde das Stipendium von Valentin Bauer, Head of Operations bei IMMOunited, sowie Jasmin Gründling-Riener, Vizerektorin für Lehre der TU Wien. Jede der sechs Personen erhielt ein Stipendium in Höhe von 2.250 Euro, das an Masterstudierende des Studiengangs Data Science vergeben wird.

Die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgte auf Basis der im vergangenen Studienjahr erreichten ECTS-Punkte (mindestens 40), eines Notendurchschnitts unter 2,5 sowie einer maximalen Studiendauer von elf Semestern. Das IMMOunited Future Pioneer Stipendium wurde heuer zum zweiten Mal vergeben und richtet sich an Studierende, die sich durch besondere Leistungen auszeichnen. Das Stipendienprogramm ist Teil einer Partnerschaft zwischen dem Immobilienunternehmen und der TU Wien und soll zur Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis beitragen. Die Studierenden werden so auf die Herausforderungen der digitalen Transformation vorbereitet.

Weltkongress für Psychotherapie startet bald

Prof. Reinhold Popp, Leiter des Institute for Futures Research in Human Sciences an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien (SFU), leitet ein Forschungsprojekt zum Thema technologischer Humanismus im österreichischen Gesundheitssystem, das im Rahmen des Weltkongresses für Psychotherapie 2025 vorgestellt wird. Dieser findet vom 16. bis 19. Juli 2025 in Wien statt; am 18. Juli wird dort das Symposium „Technological Humanism in Healthcare“ im Mittelpunkt stehen, beim dem die Ergebnisse dieses gemeinsamen Forschungsprojekts von SFU und Gefäßforum Österreich präsentiert werden. Zudem wird in diesem Rahmen der neue Sammelband „Humanismus und Technologie. Innovative Ansätze für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem“ vorgestellt; Co-Autor ist Marcus Wilding, Geschäftsführer des Gefäßforums Österreich.

Weitere Mitwirkende an dem Projekt sind Maria Gren, Valerie Boswell, Elou Weisz sowie Alisa Borysova, die gemeinsam mit Popp und Wilding die interdisziplinäre Perspektive des Forschungsvorhabens prägen. Nach Ansicht von Popp besteht die Gefahr, dass ohne die Verbindung von Technologie und humanistischen Werten das Vertrauen in das Gesundheitssystem verloren gehen könnte. Der Hintergrund: Nur wenige Österreicherinnen und Österreicher verfügen laut Statistik Austria über ausreichendes Wissen zu KI, was laut den Expertinnen und Experten zu überhasteten Entscheidungen führen könne. Die Forschungsinitiative fordert daher einen „bewussten, verantwortungsvollen Umgang mit KI“ und eine „aktive Mitgestaltung der Entwicklungen durch Wissenschaft, Politik und Wirtschaft“, wie es in einer Aussendung heißt.

Neuer Preis für Nachwuchswissenschaftler

Das Karriereportal academics, das der Verlagsgruppe Zeit und dem Deutschen Hochschulverband betrieben, wird, vergibt einen mit 5.000 Euro dotierten Preis für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler. Es werden damit zum 19. Mal herausragende Leistungen in der frühen Karrierephase ausgezeichnet. Bewerben können sich Promovierende und Promovierte aller Fachrichtungen ab sofort, wobei ausschließlich Dritte die Vorschläge einreichen dürfen. Einsendeschluss für die Nominierungen ist laut den Veranstaltern der 31. August.

Preisvergabe auf der Gala der Deutschen Wissenschaft

Die Jury setzt sich unter anderem aus Professorinnen und Professoren verschiedener Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammen. Die Bekanntgabe der Preisträgerin oder des Preisträgers erfolgt Ende 2025, die Preisverleihung ist für März 2026 auf der Gala der Deutschen Wissenschaft in Berlin vorgesehen.

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