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Neue Tools: Plattform für Elektroflotten, mobiles Bezahlen für Events, KI für die IV

Plattform BearingPoint SAP
Ladestation (© BearingPoint)
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Wien. BearingPoint und SAP bringen eine Lösung zum Management für E-Flotten. Zahlungsdienstleiter Nexi forciert mobiles Bezahlen. Und eine Task Force soll KI in der Industrie ankurbeln.

Plattform zum Management von Elektroflotten

Eine neue cloudbasierte Plattform, entwickelt von der Management- und Technologieberatung BearingPoint in Zusammenarbeit mit SAP, soll das Management von Elektroflotten und entsprechenden Ladeinfrastrukturen für Unternehmen und Gewerbebetriebe erleichtern. Die Lösung, die auf der Lösung „BearingPoint ETM.next“ basiert und in SAP E-Mobility integriert ist, biete eine zentrale Schnittstelle für das Fahrzeug- und Ladeinfrastrukturmanagement, heißt es in einer Pressemitteilung. Damit würden Betriebs- und Kosteneffizienz verbessert sowie die Skalierbarkeit der E-Mobilitätsprozesse unterstützt.

Die Plattform umfasst End-to-End-Funktionen wie Flotten- und Ladekartenmanagement, Überwachung der Ladeinfrastruktur und die Verfolgung von Ladevorgängen, was auch die Berichterstattung für ESG-Anforderungen erleichtern soll. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen könnten dadurch von integrierten Abrechnungs- und Rechnungsstellungsfunktionen profitieren, die sich in bestehende IT- und SAP-Landschaften einbinden lassen. Die Lösung läuft auf der SAP Business Technology Platform und ist mit SAP S/4HANA kompatibel. Erweiterte Analysemöglichkeiten bieten Einblicke in das Ladeverhalten und die Routenplanung, was Unternehmen helfen soll, Energiekosten zu senken und die Anlagenauslastung zu maximieren. Möglich sind auch individuelle Konfigurationen und zusätzliche Services wie Echtzeitüberwachung und vorausschauende Wartung.

Nexi forciert Bezahlterminals für Events

Bei Events sind unkomplizierte Zahlungsmöglichkeiten besonders wichtig, denn die Besucherinnen und Besucher wollen nicht lange warten. Das wurde beispielsweise bei der Vienna Pride 2025, die vor kurzem stattgefunden hat, sichtbar: Dafür wurde am Wiener Rathausplatz ein bargeldloses Zahlungssystem etabliert, das vom Zahlungsdienstleister Nexi bereitgestellt wurde. Mehr als 300.000 Besucherinnen und Besucher profitierten laut Aussendung von den Bezahlterminals, die kontaktloses Bezahlen mit Karte, Smartphone oder Smartwatch ermöglichten.

Das Unternehmen unterstützt neben Wien auch Pride-Events in Mailand und Kopenhagen und stellt dort ebenfalls die digitale Zahlungsinfrastruktur zur Verfügung – diese Veranstaltungen würden daher zu Vorzeigemodellen für inklusive Bezahllösungen bei Großevents in Europa, meint Damir Leko, Country General Manager von Nexi in Österreich. Ein flexibler und smarter Bezahlmix sei gerade bei Großveranstaltungen entscheidend, um lange Wartezeiten zu vermeiden und allen Gästen ein einfaches, inklusives Zahlungserlebnis zu bieten.Das Engagement von Nexi bei der Vienna Pride ist Teil einer konzernweiten ESG-Strategie; Partnerschaften mit Großveranstaltungen wie der Vienna Pride würden zeigen, wie Technologieunternehmen gesellschaftliche Verantwortung praktisch umsetzen können, heißt es.

IV gründet KI-Task-Force

Die Industriellenvereinigung (IV) hat eine Task Force zum Thema KI ins Leben gerufen, um die „digitale Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Industrie zu stärken, wie per Aussendung bekannt gegeben wird. Mehr als 100 Leitbetriebe aus allen neun Bundesländern haben sich dieser Initiative bisher angeschlossen; neben industriellen Leitbetrieben sind auch Banken, Versicherungen, Softwarehäuser und Energieversorger vertreten. Die Leitung der Task Force übernehmen Thomas Arnoldner, Deputy CEO der A1-Gruppe, und Christoph Knogler, CEO der Keba-Gruppe. Gemeinsam mit dem Team für Forschung, Technologie und Innovation der IV rund um Isabella Meran-Waldstein sollen sie nun eine Plattform für einen offenen und vertrauensvollen Austausch zwischen Industrie, Wissenschaft, Startups und IT-Anbietern aufbauen.

Die Industrie soll das Potenzial der KI erkennen

Ziel der neuen Task Force sei es, branchenübergreifend und auf Augenhöhe Wissen zu teilen und neue Impulse zu setzen. „Die industrielle Nutzung von KI ist längst Realität und ein entscheidender Erfolgsfaktor“, betonen Arnoldner und Knogler, allerdings würden laut aktueller IV-Erhebung viele Unternehmen das Potenzial noch nicht ausreichend nutzen. Die Task Force will innerhalb der nächsten beiden Jahre das KI-Know-how in Österreichs Industrie erhöhen und Best Practices sichtbar machen. Erste thematische Schwerpunkte umfassen Datenstrategien, KI-Infrastruktur, organisatorische Voraussetzungen, notwendige Skills, Change Management sowie regulatorische Rahmenbedingungen in Österreich und der EU. Die Task Force will mit der AI Factory Austria zusammenarbeiten, die derzeit aufgebaut wird.

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