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Finanz, Recht

Der FMA-Vorstand besteht jetzt aus Mariana Kühnel und Helmut Ettl

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Umbesetzung. Mariana Kühnel ist neue Vorständin der Finanzmarktaufsicht (FMA). Sie kommt von der WKÖ und folgt auf Eduard Müller.

Mariana Kühnel ist als neues Vorstandsmitglied der Finanzmarktaufsicht (FMA) im Amt: Sie wurde vom Finanzminister nach einer öffentlichen Ausschreibung nominiert und vom Bundespräsident für eine Funktionsperiode von fünf Jahren bestellt, teilt die Behörde mit. Kühnel folgt damit Eduard Müller nach, der mit 5. Juli 2025 aus dieser Funktion ausschied. Das zweite Vorstandsmandat hat weiterhin Helmut Ettl.

Die Laufbahn

Mariana Kühnel wurde am 31. Jänner 1983 in Wien geboren, wo sie auch an der Wirtschaftsuniversität das Studium der Betriebswirtschaftslehre abschloss. Nach einem weiteren Master in Europäischen und Internationalen Beziehungen am Europakolleg Brügge übernahm sie im Jahr 2009 die politische Leitung des Büros von MdEP Othmar Karas (ÖVP). Zu ihren Aufgaben gehörte insbesondere die Europäische Gesetzgebung nach der Großen Finanzkrise, heißt es dazu weiter.

Von 2010 bis 2018 war Kühnel bei der Erste Group Bank tätig, unter anderem als Head of European Affairs, als Büroleiterin des Vorstandsvorsitzenden Andreas Treichl und zuletzt als Bereichsleiterin Group Board Support & Stakeholder Management. Sie war zudem Aufsichtsratsmitglied der Erste Group Bank von 2022 bis 2025. Von 2018 bis zuletzt war sie Generalsekretär-Stellvertreterin bei der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), wo sie unter anderem Außenwirtschaft, Europapolitik sowie Innovation und Digitalisierung verantwortete.

Die Botschaft im Duett

Öffentliche Statements der FMA-Vorstände werden fast immer gemeinsam abgegeben. Das hat sich auch unter dem neuen Vorstandsduo Kühnel-Ettl nicht geändert. Konkret richten Kühnel und Ettl anlässlich von Kühnels Bestellung folgende gemeinsame Botschaft an die Mitarbeiter:innen der Behörde: „Gemeinsam werden wir in den nächsten Jahren unsere ganze Kraft für einen starken und stabilen österreichischen Finanzmarkt einsetzen, der nachhaltig seine Finanzierungsfunktion für die österreichische Wirtschaft erfüllt und zuverlässig Finanzdienstleistungen für Unternehmen und Haushalte bereitstellt.“

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