Wien. Der nichtige Jahresabschluss im österreichischen Aktienrecht und seine Folgen stehen im Zentrum einer Neuerscheinung. Das Thema spielt bei Skandalen wie Signa oder Wirecard eine Hauptrolle.
Bilanzskandale hatten in der Vergangenheit einen wesentlichen Einfluss auf Reformen des Rechnungslegungsrechts, so eine Aussendung von Fachverlag Manz: Auch jüngere Fälle wie Wirecard, Commerzialbank Mattersburg oder Signa werfen zahlreiche Rechtsfragen auf. Das vorliegende Werk „Der nichtige Jahresabschluss im Aktienrecht“ (Manz Wissenschaft) beschäftigt sich demnach mit der Nichtigkeit des festgestellten Jahresabschlusses im Aktienrecht, die eine zentrale Rechtsfolge der inhaltlichen oder formalen Fehlerhaftigkeit von Jahresabschlüssen darstelle und im österreichischen Recht bislang noch nicht umfassend untersucht worden sei.
Der Autor betrachtet Tatbestände und Rechtsfolgen: Es geht konkret um die Nichtigkeitsgründe eines Jahresabschlusses, die Folgewirkungen für Gewinnausschüttungen und für Folgeabschlüsse, die Heilung und auch die „Sanierung“ der Nichtigkeit – was wiederum spezielle Rechtsfolgen nach sich zieht. Neben Lösungen und Beispielen gibt es auch Querverweise zum deutschen Recht.
Der Autor
Autor Christian Illetschko ist Anwalt ist bei wkk law in Wien und externer Lehrbeauftragter an der WU Wien. Zuvor war er Universitätsassistent am Institut für Zivil- und Zivilverfahrensrecht (Abteilung für Unternehmens- und Insolvenzrecht) der Wiener Wirtschaftsuni.
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