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Finanz, Recht

Frisches Geld für Lenzing, EnBW und Mahle mit Binder Grösswang, Willkie und mehr

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Wirtschaftskanzleien. Binder Grösswang berät Lenzing bei einer syndizierten Finanzierung sowie einer Hybridanleihe: Rund 1 Mrd. Euro werden bewegt. Viel Geld gibt es auch für EnBW und Mahle mit Clifford Chance, Willkie u.a.

Lenzing AG holt sich zweimal Geld mit Binder Grösswang

Binder Grösswang berät den österreichischen Faserkonzern Lenzing AG bei zwei hochvolumigen Finanztransaktionen, so eine Aussendung: Dabei handelt es sich um eine syndizierte Finanzierung über 545 Mio Euro und die Emission einer 500 Mio. Euro Hybridanleihe.

Konkret hat das Banking & Finance Team von Binder Grösswang die Lenzing AG bei der Strukturierung und Umsetzung einer syndizierten Finanzierung im Gesamtvolumen von 545 Mio. Euro beraten. Diese Finanzierung setze sich aus einem Term Loan in Höhe von 355 Mio Euround einer Revolving Credit Facility von 190 Mio Euro zusammen. Die rechtliche Beratung umfasste die Erstellung und Verhandlung der Finanzierungsdokumentation.

Außerdem beriet das Corporate M&A Team die Lenzing AG bei einem Umtauschangebot für die bestehende Hybridanleihe sowie bei der Emission einer neuen Hybridanleihe im Volumen von 500 Mio, Euro die an der Börse in Luxemburg gelistet wird. Inhabern der 2020 begebenen Hybridanleihe wurde demnach ein Umtausch in die neue Hybridanleihe angeboten. Insgesamt wurden ca. 300 Mio Euro der alten Hybridanleihe umgetauscht. Zusätzlich wurden ca. 200 Mio Euro durch neue Investoren gezeichnet, heißt es weiter. Die neue Hybridanleihe wird unter IFRS als Eigenkapital bilanziert.

Die rechtliche Beratung umfasste die Strukturierung des Umtauschangebots, die Erstellung des Prospekts für die Hybridanleihe sowie die Beratung zu insiderrechtlichen Themen und gesellschaftsrechtlichen Genehmigungen. Im Banking & Finance Team von Binder Grösswang waren Partner Stefan Tiefenthaler (Lead syndizierte Finanzierung) Senior Associate Mathias Drescher (Lead syndizierte Finanzierung) und Associate Tobias Haralter (Banking & Finance). Im Corporate M&A (Kapitalmarkt) Team waren Partner Florian Khol (Lead Hybridanleihe) Counsel Philipp Tagwerker (Lead Hybridanleihe) Partner Stefan Frank (Banking & Finance, Kapitalmarktrecht) Partner Georg Wabl (Insolvency) Partner Clemens Wilvonseder und Associate Nurushan Tüfekci (Tax) Associates Sung-Hyek Hong und Jakob Pfanner (Corporate M&A, Kapitalmarktrecht).

Das Lenzing Inhouse-Team bestand aus: Vice President Corporate Treasury Alexander Schwaiger, Senior Manager Treasury Martin Buhl, General Counsel Florian Wirth und Senior Legal Counsel Vinzenz Innerhofer.

Zweimal viel Geld für EnBW mit Clifford Chance und Willkie

Anwaltssozietät Clifford Chance hat ein Bankenkonsortium bestehend aus BBVA, BNP Paribas und Commerzbank sowie die italienische Versicherungs- und Finanzierungsgesellschaft SACE bei einer Finanzierung in Höhe von €500 Millionen für den deutschen Energiekonzern EnBW beraten.

Die Finanzierung hat laut Aussendung eine Laufzeit von sieben Jahren; SACE garantiere 80% des ausstehenden Kreditbetrags zuzüglich Zinsen. Die Finanzierung ist an Nachhaltigkeitskriterien geknüpft und umfasst dieselben Leistungsindikatoren im Bereich Nachhaltigkeit, die auch für andere syndizierte Kreditlinien von EnBW gelten. Im Zusammenhang mit der von SACE ausgestellten Garantie sieht die Kreditvereinbarung zusätzlich eine Zusammenarbeit von EnBW im Bereich Beschaffung vor, um die Geschäftsbeziehungen zu italienischen Zulieferern zu fördern und zu stärken, heißt es weiter.

Im Rahmen der Transaktion fungierte BBVA als Bookrunner, Mandated Lead Arranger (MLA) sowie als Facility Agent und Sustainability Agent, BNP Paribas als Bookrunner, MLA, Coordinator, SACE-Agent sowie SACE-Coordinator. Die Commerzbank war ebenfalls als Bookrunner und MLA tätig. Das Clifford Chance-Team, das das Bankenkonsortium und SACE bei dieser Transaktion beriet, stand unter Leitung von Partner Florian Mahler (Global Financial Markets, Düsseldorf).

Willkie Farr & Gallagher hilft bei EnBW-Kapitalerhöhung um 3,1 Mrd. Euro

Zuvor hat Wirtschaftskanzlei Willkie Farr & Gallagher die Citigroup Global Markets Europe AG und die DZ Bank AG als Konsortialbanken im Zusammenhang mit einer Kapitalerhöhung der EnBW im Gesamtvolumen von 3,1 Milliarden Euro beraten. Nach Ablauf der Bezugsfrist wurde das endgültige Volumen der Kapitalerhöhung auf 53.556.139 neue Stückaktien festgelegt. Es handelt sich laut Aussendung um die bisher größte Eigenkapitalmaßnahme im EMEA-Raum im Jahr 2025. Die neuen Aktien wurden bestehenden Aktionären im Wege eines mittelbaren Bezugsrechts zu einem Bezugspreis von 58,00 Euro je Aktie angeboten, die Hauptaktionäre ziehen mit.

Die Transaktion wurde bei Willkie federführend von Kapitalmarktrechtspartner Simon Weiß begleitet. Zum Team zählten außerdem Partner Joseph Marx sowie die Associates Martin E. Kalbhenn und Niklas Keller (alle Capital Markets, Frankfurt). Unterstützt wurde das Team von David Huthmacher, Partner im Bereich Gesellschaftsrecht in München.

Mahle holt sich 300 Mio. Euro per Privatplatzierung mit White & Case

White & Case hat die Mahle GmbH bei einer Privatplatzierung von Anleihen mit Fälligkeit im Jahr 2032 und einem Gesamtnennbetrag von 300 Mio. Euro sowie einem gleichzeitigen Rückkaufangebot zum teilweisen Barerwerb der ausstehenden 2,375 Prozent-Anleihe des Unternehmens im Wert von 750 Mio. Euro mit Fälligkeit 2028 beraten. Die neue Anleihe, die an der The International Stock Exchange gelistet wurde, hat einen festen Kupon von 7,125 Prozent und wurde durch eine Privatplatzierung an institutionellen Investoren begeben, so eine Aussendung der beratenden Kanzlei.

Das White & Case Team, das zur Transaktion beriet, wurde von Partnerin Rebecca Emory geleitet und umfasste die Partner Karsten Wöckener, Gernot Wagner und Thilo Diehl (alle Capital Markets), die Local Partner Peter Becker und Timo Lockemann (beide Capital Markets) sowie die Associates Jan-Christopher Wilhelms, Domenick Mack (beide Capital Markets) und Hüseyin Sarigül (Debt Finance).

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