Graz. Schönherr berät das österreichische Krypto-Startup TACEO – gegründet durch Forscher der TU Graz – bei einer Seed-Finanzierungsrunde über 5,5 Mio. US-Dollar.
Wirtschaftskanzlei Schönherr hat das in Graz ansässige Krypto-Startup TACEO bei seiner Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 5,5 Mio. US-Dollar (ca. 4,8 Mio. Euro) beraten, so eine Aussendung.
Die Investitionsrunde wurde von Archetype angeführt, mit Beteiligung von a16z CSX, Cyber.Fund, A.Capital, Polymorphic sowie weiteren Partnern. Das Schönherr-Team, das TACEO bei der Transaktion beriet, bestand aus Thomas Kulnigg (Partner), Dominik Tyrybon (Rechtsanwalt) und Maximilian Czernin (Rechtsanwaltsanwärter). Archetype wurde von Cooley LLP und LARK beraten. a16z CSX wurde von E+H vertreten.
Schönherr unterstützte das Startup TACEO mit umfassender Venture-Capital-Beratung, heißt es. TACEO-COO Stefan Plank lobt in der Aussendung die Erfahrung der Kanzlei mit Venture-Deals, insbesondere solchen unter Einbeziehung von US-Fonds.
Das Krypto-Unternehmen
TACEO wurde 2022 von einem Team aus der Forschungsgruppe von Christian Rechberger an der Technischen Universität Graz gegründet. Zum Führungsteam gehören Lukas Helminger (CEO), Stefan Plank (COO) und Daniel Kales (CTO).
Das Unternehmen entwickelt Software, die es mehreren Parteien ermögliche, gemeinsam mit sensiblen Daten zu arbeiten – ohne die zugrunde liegenden Informationen offenzulegen oder auf zentrale Vertrauensinstanzen angewiesen zu sein. Dieses Datenmodell, ein sogenannter „Private Shared State“, basiert auf einem kryptographischen Werkzeug namens coSNARKs, das zwei Ansätze kombiniert: einerseits die Sicherung der Daten während der Verarbeitung (Multiparty Computation – MPC), andererseits die Verifikation von Ergebnissen (Zero-Knowledge Proofs – ZK).
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