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Finanz

Kommunalkredit berät Renalfa IPP bei neuer Energie-Finanzierung

Razlog ©Renalfa

Spezialbanken. Kommunalkredit Austria half dem grünen Stromerzeuger Renalfa IPP bei einer neuen Finanzierung über 315 Millionen Euro.

Renalfa IPP ist ein unabhängiger Stromerzeuger mit Schwerpunkt auf erneuerbare Energien, entstanden als Joint Venture der Renalfa Solarpro Group und des französischen Infrastrukturfondsmanagers RGREEN Invest. Als exklusiver Finanzberater der Transaktion hat die Kommunalkredit Renalfa IPP bei der Sicherung einer HoldCo-Finanzierung in Höhe von EUR 315 Mio. begleitet, so eine Aussendung: Diese Form der Finanzierung werde auf Holdingebene aufgenommen und diene zur Unterstützung von Investitionen und Tochtergesellschaften innerhalb der Gruppe.

Die Ziele

Die Transaktion werde ein Investitionsprogramm in Höhe von EUR 1,2 Mrd. für das Portfolio von Renalfa stärken, das 1,6 GW erneuerbare Energien und 3 GWh an standortnahen Batterie-Energiespeichersystemen (BESS) in Bulgarien, Ungarn, Rumänien und Nordmazedonien umfasse.

Die HoldCo-Finanzierung in Höhe von EUR 315 Mio. wurde von Kommunalkredit Advisory als Club Deal strukturiert. Das bedeutet, dass die Transaktion gemeinsam von einer ausgewählten Gruppe von Kreditgebern als Konsortium arrangiert. Zu dieser Gruppe gehörten demnach die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), die Schwarzmeer-Handels- und Entwicklungsbank (BSTDB), die OTP Bank (OTP), die Nova Ljubljanska Banka (NLB), UniCredit und Kommunalkredit. Darüber hinaus wurde für die Transaktion eine Erstverlustgarantie von InvestEU gesichert. Die Kreditvergabeteams von UniCredit und Kommunalkredit fungierten als gemeinsame globale Koordinatoren der Transaktion.

„Erstmals grüne Grundlastprodukte“

Ivo Prokopiev, CEO von Renalfa IPP: „Die erfolgreiche Beschaffung von Wachstumsfinanzierung ist ein wichtiger Meilenstein für Renalfa IPP und für unsere gesamte Gruppe. Sie beweist die Wettbewerbsfähigkeit unseres integrierten Modells für die Entwicklung, Investition und den Betrieb großer hybrider Anlagen. Durch die frühzeitige Implementierung von langlaufenden, standortnahen Batterie-Energiespeichersystemen kann Renalfa IPP erstmals grüne Grundlastprodukte auf dem Markt in Mittel- und Osteuropa anbieten.“

Das Foto zeigt die 33 MWp große Solaranlage Razlog: Die Hybrid-Solar- und Batteriespeicher-Anlage in Bulgarien wurde 2022 in Betrieb genommen. Das Projekt hat einen 10-jährigen PPA-Vertrag mit der bulgarischen Tochtergesellschaft des Telekommunikationsanbieters A1 abgeschlossen. Ergänzend zur Solaranlage befindet sich dort auch das erste großtechnische Batteriespeichersystem (BESS) von Renalfa IPP mit einer Kapazität von 27,5 MW/110 MWh, heißt es dazu.

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