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Uni Innsbruck bietet jetzt Quantencomputer für alle Studierenden

Studierende können mit Quantencomputer programmieren (@ Dieter Kühl / AQT)
Studierende können mit Quantencomputer programmieren (@ Dieter Kühl / AQT)

Neue Wege der IT. Studierende aller Fachbereiche können ab Herbst ihr Wissen zu Quantencomputing erweitern, auch Forschende sollen von einem neuen Quantenrechner profitieren.

Ab Herbst bietet die Universität Innsbruck Studierenden erstmals die Möglichkeit, einen Quantencomputer zu programmieren. Dafür wird ein Quantenrechner eingesetzt, der beim Spin-off Alpine Quantum Technologies (AQT) gekauft wurde und nun in die bestehende Hochleistungsrechner-Infrastruktur integriert wird. Ziel ist es, die Zukunftstechnologie des Quantencomputings Studierenden und Forschenden frühzeitig zugänglich zu machen.

Die neue Lehrveranstaltung – Titel: Einführung in angewandtes Quantencomputing – startet im kommenden Wintersemester und verlangt Grundkenntnisse in linearer Algebra sowie erste Programmiererfahrung. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen lernen, einfache Quantenschaltkreise zu programmieren und typische Anwendungen sowie Algorithmen des Quantencomputing kennen, meint die Uni in einer Presseinformation.

Angebot für alle Fachbereiche

Das Angebot richtet sich an Bachelor-, Master- und PhD-Studierende und ist fachbereichsübergreifend geöffnet. Mit der Lehrveranstaltung sollen möglichst viele Studierende die Möglichkeit erhalten, praktische Erfahrungen mit Quantencomputern zu sammeln. Die Leitung übernehmen Alexander Ostermann vom Forschungsschwerpunkt Scientific Computing, Georg Moser vom Institut für Informatik und Martin Ringbauer vom Institut für Experimentalphysik. Die Grundlagen dieser Technologie wurden in wesentlichen Teilen auch in Innsbruck entwickelt.

Der neue Rechner speist sich aus Mitteln der FFG und wird über das Förderprogramm Quantum Austria sowie den EU-Aufbauplan NextGenerationEU finanziert. Künftig soll der Quanten-Supercomputer nicht nur Studierenden, sondern auch Forschenden aus unterschiedlichen Fachbereichen in ganz Österreich zur Verfügung gestellt werden.

 

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