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Finanzvorstände lieben KI-Agenten immer mehr, so Salesforce: Die Ziele

Wien. Eine Studie zeigt die möglichen Folgen des Einsatzes von KI-Agenten, die eigenständig gewisse Aufgaben übernehmen können.

Der Einsatz von KI-Agenten in Unternehmen nimmt deutlich zu und verändert sowohl den Aufgabenbereich der Finanzvorstände als auch die Struktur der Belegschaft. Eine aktuelle Studie von Salesforce, einem Anbieter von CRM-Software, zeigt eine andere Haltung der CFOs in Bezug auf KI: Während vor 5 Jahren eine vorsichtige Strategie dominierte, investieren heute die meisten CFOs gezielt in KI-Lösungen und insbesondere in agentenbasierte Systeme.

Was sind KI-Agenten?

KI-Agenten sind Systeme, die eigenständig Aufgaben erfüllen – mittels KI analysieren sie vorhandene Daten und treffen selbst Entscheidungen innerhalb eines vorgegebenen Rahmens. Zurück zur Studie: Fast drei Viertel der Finanzvorstände erwarten aufgrund des Einsatzes solcher KI-Agenten nicht nur eine Kostenreduktion, sondern auch Umsatzsteigerungen und tiefgreifende Veränderungen ihrer Geschäftsmodelle. Besonders im Bereich der Risikobewertung und bei strategischen Entscheidungen kommt KI laut Umfragen verstärkt zum Einsatz. Im Durchschnitt fließen rund 29 Prozent des KI-Budgets speziell in die Entwicklung und Integration von KI-Agenten. Eine Mehrheit sieht darin eine zentrale Voraussetzung, um im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben.

Auch die Bewertung des Return on Investment verändert sich: CFOs berücksichtigen nicht mehr ausschließlich kurzfristige finanzielle Kennzahlen, sondern messen den Erfolg an einem breiteren Set von Geschäftsergebnissen. Die Umstellung auf KI-Agenten führe dazu, dass traditionelle Routinetätigkeiten zunehmend automatisiert und strategische Aufgaben in den Vordergrund rücken, heißt es in einer Aussendung von Salesforce.

Einsatz im HR-Bereich

Im Personalbereich wiederum erwarten HR-Leiter, dass innerhalb der nächsten zwei Jahre bis zu ein Viertel der Belegschaft neu eingesetzt wird, da die Integration von digitaler Arbeit mit einem Zuwachs an Produktivität von 30 Prozent einhergehen soll. Viele Unternehmen setzen daher verstärkt auf Umschulungs- und Weiterbildungsprogramme, um Mitarbeitende für neue Aufgaben zu qualifizieren.

Gleichzeitig werde deutlich, dass neben technischen Fähigkeiten insbesondere soziale Kompetenzen und Kollaborationsfähigkeit gefragt bleiben. Trotz der zu erwartenden Verschiebung hin zu einer gemischten Belegschaft aus Menschen und Agenten haben bis dato 85 Prozent der Unternehmen noch keine KI-Agenten in ihre täglichen Arbeitsabläufe implementiert; außerdem ist sich ein Großteil der Mitarbeitenden ist sich über die bevorstehenden Veränderungen noch nicht im Klaren.

Zahlen aus der Salesforce-Studie

  • 73 Prozent der CFOs in der EMEA-Region verfolgten vor fünf Jahren eine konservative KI-Strategie, heute sind es nur noch 3 Prozent.
  • Weltweit investieren CFOs im Schnitt 29 Prozent ihres KI-Gesamtbudgets speziell in KI-Agenten.
  • 70 Prozent der CFOs sind überzeugt, dass KI-Agenten nicht nur Kosten senken, sondern auch den Umsatz steigern werden, 72 Prozent setzen KI-Agenten für Risikobewertung und wichtige Entscheidungen ein.
  • 74 Prozent der CFOs erwarten, dass KI-Agenten sowohl Kosten senken als auch den Unternehmensumsatz steigern und 61 Prozent meinen, dass KI-Agenten die Art und Weise verändern, wie sie den ROI technologischer Investitionen bewerten.

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