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Bildung & Uni, Recht

Facultas Blog: Den Klimawandel bekämpfen mit der Rechtsethik

Marlon Possard ©Privat

Hitzewellen & Co. Warum Rechtsethik ein starkes Werkzeug gegen den Klimawandel sein kann, schildert Marlon Possard am Facultas Blog.

Es ist August und wir schreiben das Jahr 2025. Europa ächzt wieder unter einer beispiellosen Hitzewelle, die fast schon zu einer alljährlichen Gewohnheit verkommt. Klimawandel betrifft uns alle, schildert Facultas-Fachautor Marlon Possard am Facultas Blog: „Die Frage, wie wir als Menschen mit solchen Ereignissen umgehen sollen, ist nicht nur eine gespaltene, sondern berührt in ihrem Kern zwei wesentliche rechtsethische Aspekte, die da lauten: Verantwortung und Gerechtigkeit.“

Der Internationale Gerichtshof spricht

Dass Staaten nun auch verstärkt in die Verantwortung genommen werden, könne mit dem wegweisenden Gutachten des Internationalen Gerichtshofes (IGH) hervorgehoben werden: Der Schutz des Klimas ist keine freiwillige Aufgabe, sondern eine völkerrechtliche Pflicht.

Possard (FH Campus Wien, SFU Wien u.a.) schildert in der Folge den Blick der Rechtsethik auf die Frage nach der Verantwortung für den Klimawandel und zeigt auf, dass der Klimawandel nicht nur eine (natur-)wissenschaftliche, sondern eine zutiefst ethische und rechtliche Gerechtigkeitsfrage ist – unter anderem was die Idee der Generationengerechtigkeit betrifft, aber auch wegen seiner Auswirkungen, die global eintreten, obwohl die Urheber:innen keineswegs in allen Weltregionen gleich stark vertreten sind.

Ausgehend von den Gedanken der Philosophen Hans Jonas (1903-1993) und John Rawls (1921-2002) werden diese Thesen weiterentwickelt und zur Diskussion eingeladen, denn „Diskurs ist besser als Schweigen“, heißt es am Facultas Blog.

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