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Business, Finanz

Bauriese Strabag SE steigt in den österreichischen Leitindex ATX auf

Stefan Kratochwill ©STRABAG SE / Martin Ignatowicz Photography

Baukonzerne & Börse. Die Strabag SE ist ab 22.9.2025 wieder Mitglied im österreichischen Börse-Leitindex ATX. Ausschlaggebend für die Mitgliedschaft sind Liquidität und Marktkapitalisierung.

Der Baukonzern Strabag SE – selbst bevorzugt man die Bezeichnung „Technologiekonzern für Baudienstleistungen“ – wird ab dem 22.9.2025 wieder im österreichischen Leitindex ATX vertreten sein. Diese Entscheidung traf das ATX-Komitee im Rahmen der turnusmäßigen Überprüfung am Vortag.

Ausschlaggebend für die Aufnahme waren insbesondere die deutlich gestiegene Aktienliquidität, gemessen am durchschnittlichen täglichen Börse-Geldumsatz, sowie der erhöhte kapitalisierte Streubesitz. Die Zusammensetzung des ATX aus den wichtigen österreichischen Aktien wird anhand dieser Kriterien regelmäßig neu bestimmt.

Strabag-Aktie führt ATX Prime im ersten Halbjahr 2025 an

Die Aktie der Strabag SE verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 ein Kursplus von 104%, begleitet von einer Vervielfachung des Handelsvolumens, hebt das Unternehmen hervor. Treiber dieser positiven Entwicklung seien das deutlich über den Erwartungen liegende Jahresergebnis 2024, sich verbessernde Rahmenbedingungen in der Bauwirtschaft sowie der Marktausblick in Deutschland. Als Marktführerin mit flächendeckender Präsenz sei Strabag bestens positioniert, um die umfassende Infrastruktur-Modernisierungsoffensive in Deutschland maßgeblich mitzugestalten (das Bau-Konjunkturpaket der deutschen Bundesregierung, Anm.d.Red.).

Die Strategie: Cash für Aktionäre

Die Rückkehr in den ATX sei „ein starkes Signal an den Kapitalmarkt und eine Bestätigung für die strategische Ausrichtung unseres Unternehmens“, so Stefan Kratochwill, CEO der Strabag SE. Für künftigen Schwung soll eine neue Investmentstory namens „4WINS“ sorgen, die die Strabag jetzt präsentiert hat. Der Name bringe die Möglichkeit zum Ausdruck, mit einem Titel – der Strabag-Aktie – gleichzeitig in vier Wachstumsmärkte zu investieren: Mobilitätsinfrastruktur, Energie- und Wasserinfrastruktur, High-Tech-Bauten sowie die Dekarbonisierung des Gebäudebestands.

Hervorgehoben werde auch die „verlässliche Dividendenpolitik“, so die Aussendung: Das Unternehmen schütte regelmäßig 30 bis 50% des Konzernergebnisses an seine Aktionär:innen aus.

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