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Vier von zehn Unternehmen scheitern mit ihrer KI-Strategie

Robert Kaup ©Joe and Jen Photo

Wunsch & Wirklichkeit. Eine Umfrage von TQS Research & Consulting im Auftrag von Tietoevry zeigt: 40 Prozent der Manager scheitern daran, mit KI Mehrwert zu generieren. Was helfen soll.

Die aktuelle Umfrage von TQS Research & Consulting im Auftrag des Digital Engineering-Dienstleisters Tietoevry Austria unter 100 C-Level-Entscheider:innen in Österreich und 200 in Deutschland zeigt laut einer Aussendung: Manager:innen in größeren Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden erkennen zwar das Potenzial Künstlicher Intelligenz (KI) für die Steigerung der Produktivität, scheitern jedoch oft noch daran, langfristige Mehrwerte zu generieren.

Von KI-Technologien erwarten sich mehr als die Hälfte (56%) der Befragten vor allem „Prozess- und Effizienzoptimierung“. Als größtes Risiko geben Führungskräfte „verpasste Chancen für Effizienzsteigerung, Innovation und Reduktion von Betriebskosten“ (57%) an. Neben Rechts- und Sicherheitsaspekten werden vier von zehn heimischen Unternehmen vor allem durch das Fehlen einer klaren KI-Strategie (41%) oder durch mangelnde Expertise (40%) gehemmt.

Die KI-Strategie ist alles

KI sei in den Chefetagen österreichischer und deutscher Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden angekommen, doch die Begeisterung für die Technologie stehe im krassen Gegensatz zur strategischen Verankerung, um die erkannten Chancen für die Automatisierung von Prozessen und die Steigerung der Produktivität zu nutzen.

Während eine überwältigende Mehrheit von 87% die Haltung ihres Unternehmens zu KI als positiv oder zumindest vorsichtig optimistisch bewertet und sechs von zehn Manager:innen (59%) bereits mehrmals wöchentlich oder sogar (mehrmals) täglich KI-Tools nutzen, fehle es an einem soliden Fundament. 41% der österreichischen Führungskräfte sehen eine fehlende klare KI-Strategie als eine der zentralen Hürden, in Deutschland sind es 29%.

Darüber hinaus werde die strategische Lücke durch einen Mangel an internem Fachwissen und die unzulängliche Datenlage weiter vergrößert: Neben fehlender Expertise ist vor allem mangelnde Datenqualität für je rund 31 Prozent der Befragten ein Problem.

„Nicht nur testen, sondern systematisch integrieren“

„Die Ergebnisse unserer aktuellen KI-Studie zeigen deutlich: Unternehmen in Österreich und Deutschland stehen vor der entscheidenden Aufgabe, KI nicht nur zu testen, sondern systematisch in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren, um echten Business Value zu generieren“, so Robert Kaup, Managing Director Tietoevry Austria und Head of New Markets bei Tietoevry Create.

Viele Organisationen kämpfen noch mit grundlegenden Herausforderungen – sei es das Fehlen einer durchdachten KI-Roadmap, unzureichende interne Expertise oder qualitativ unbrauchbare Datenbestände, heißt es. Kaup: „Der Schlüssel liegt darin, KI als strategisches Werkzeug zu begreifen, das messbare Verbesserungen in der Effizienz von Prozessen ermöglicht und durch Automatisierung die Produktivität steigert.“

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