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Business, Steuer

Nach Gipfeltreffen: Wien verschiebt Erhöhung der Ortstaxe auf 2026

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Tourismus & Steuern. Die geplante Erhöhung der Wiener Ortstaxe von 3,2 auf 8,5 Prozent kommt später, schrittweise und etwas weniger heftig.

Die Kritik aus der Wirtschaft, insbesondere den direkt betroffenen Tourismusbetrieben, war ungewöhnlich heftig, nun hat die Wiener Stadtregierung die Erhöhung der Ortstaxe abgemildert.

Der neue Zeitplan

Demnach kommt die erhöhte Ortstaxe nicht schon am 1. Dezember, sondern erst am 1. Juli 2026 und zwar mit 5 statt den geplanten 8,5 Prozent. Allerdings folgt ein Jahr später, also am 1. Juli 2027, eine Erhöhung auf 8 Prozent, womit der ursprünglich angestrebte Level dann fast erreicht ist.

Die ursprüngliche rasche Erhöhung war auf öffentliche Kritik von Wiens Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck und der Hotelvereinigung (ÖHV) gestoßen. Es habe dann jedoch einen „persönlichen Gesprächsgipfel“ im Wiener Rathaus gegeben, so die Wiener Finanzstadträtin Barbara Novak laut Tageszeitung Der Standard.

Die Hoteliersvereinigung zeigt sich in einer Aussendung erfreut: Mit der stufenweisen Einführung werde das Risiko einer „überfallsartigen Belastungswelle für die Betriebe vermieden und organisatorisches Chaos eingedämmt“. Die Stadt Wien ist derzeit massiv auf der Suche nach Einnahmequellen und verteuert dazu auch die Öffi-Fahrscheine und die Kurzparkscheine deutlich.

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