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Leasing-Neugeschäft sinkt um 5,23 Prozent, aber Zahl der Verträge steigt

Magdalena Gruber ©Marija Kanizaj

Österreich. Das Neugeschäft der Leasingbranche sank im ersten Halbjahr 2025 um 5,23 Prozent. Angesichts des Umfelds sind die Zahlen stabil, so der Branchenverband VÖL.

Die aktuellen Geschäftszahlen des Verbandes Österreichischer Leasing-Gesellschaften (VÖL) zeigen: Mit einem Volumen von knapp 28 Milliarden Euro sind Ende Juni diesen Jahres 809.661 Leasingverträge in Bestand. Das Neugeschäft der Branche betrug im ersten Halbjahr 4,613 Mrd. Euro (ein Minus von 5,23 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr), die Anzahl der Verträge stieg um 1,19 Prozent.

In Summe bezeichnet der VÖL die Halbjahreszahlen der Leasingbranche in einer Aussendung als „trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen stabil“: Der KFZ-Bereich wächst, die Nachfrage nach Mobilienleasing bleibe konstant hoch, das Immobilienleasing schwächelt allerdings.

„Kleinere, gezielte Investitionen“

„Die Zahlen im Neugeschäft zeugen von einem weiter herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld. Eine gestiegene Anzahl von Verträgen bei einer rückläufigen Summe des Gesamtvolumens zeigt, dass kleinere, gezielte Investitionen getätigt wurden“, so VÖL-Generalsekretärin Magdalena Gruber: „Die Steigerungen des Vertragsbestands zeigen aber deutlich, dass Leasing nicht an Attraktivität verloren hat und eine essenzielle Finanzierungsform bei Investitionen ist und bleibt.“

Ein wesentlicher Treiber der Branche ist laut VÖL weiterhin das KFZ-Leasing. Mit 30. Juni 2025 betrug der Bestand 16,684 Mrd. Euro und damit um 4,8 Prozent mehr als der Vorjahreswert im Vergleichszeitraum. Die Anzahl der neu abgeschlossenen Leasingverträge stieg ebenfalls um 4,8 Prozent.

Insgesamt liege die Leasingquote für KFZ in Österreich im ersten Halbjahr 2025 bei 49,8 Prozent (das entspricht einem Plus von 2,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr) und zeige, dass knapp die Hälfte aller neu angeschafften Fahrzeuge leasingfinanziert wurden. PKW/Kombis werden zu 46,3 Prozent geleast, LKW/Busse zu 83,2 Prozent. Für betrieblich genutzte Fahrzeuge beträgt die Leasingquote 72,2 Prozent.

Mobilien stabil, Abwärtstrend bei Immobilien

Eine stabile Gesamtsumme zeige sich bei den Mobilien. Zum Stichtag 30. Juni 2025 betrug der Mobilien-Gesamtbestand 4,653 Mrd. Euro. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahreswert einem Plus von 0,1 Prozent. Das Neugeschäft betrug im ersten Halbjahr 2025 in Summe 739 Millionen Euro. Der Bestand des Immobilien-Leasingvolumens ist im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen (-9,6%) und beträgt aktuell 6,544 Milliarden Euro.

„Leasing weiterhin extrem gefragt“

„Aufgrund der geringeren Anfangsinvestitionen, der finanziellen Flexibilität und der planbaren Kosten ist Leasing extrem gefragt und eine essenzielle Finanzierungsform für Private und Unternehmen. Auch für die Zukunft rechnen wir mit einer laufend steigenden Nachfrage“, so Alexander Nekolar, Präsident des VÖL und im Hauptberuf Vorstand der Porsche Bank AG.

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