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Finanzministerium warnt vor Fake-Website zu Investments

©ejn

Wien. Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Arnold Schwarzenegger tauchen auf einer gefälschten Website auf, die zu Investitionen auffordert – dahinter stecken Internet-Betrüger.

Das Finanzministerium warnt vor einer neu aufgetauchten Betrugsmasche im Internet. Betrüger haben eine gefälschte Webseite erstellt und setzen dort ein manipuliertes Video mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen ein. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger zu einer Investition zu bewegen sowie persönliche Daten abzugreifen. Noch dazu erinnert das Design der Fake-Website an das Online-Portal des ORF.

Lockangebot mit Fake-Versprechen

Die gefälschte Plattform wirbt mit einem Projekt namens „Quantum AI“ und verspricht ein garantiertes Einkommen von 20.000 Euro. Um dieses vermeintliche Angebot zu nutzen, sollen Nutzerinnen und Nutzer persönliche Informationen preisgeben und zunächst 250 Euro einzahlen. Die Täter berufen sich auf angebliche Lizenzen der FMA sowie eine angebliche Zusammenarbeit mit dem Finanzministerium und der Nationalbank. Tatsächlich handelt es sich um einen reinen Internet-Betrugsversuch. Die beteiligten Institutionen unterstützen keine derartigen Projekte und fordern auch keine sensiblen Daten ein.

Deep Fakes: Gefahren der neuen Technologie

Im aktuellen Fall setzen die Kriminellen auf sogenannte Deep Fakes. Diese mit KI generierten Videos und Bilder wirken täuschend echt, können aber leicht für irreführende Zwecke eingesetzt werden – zu sehen sind auf der Fake-Site neben Van der Bellen unter anderem Arnold Schwarzenegger und Finanzminister Markus Marterbauer. Das Finanzministerium betont, dass entsprechende Warnungen zuletzt deutlich zugenommen haben. Besonders in sozialen Netzwerken, per E-Mail oder mittels gefälschter Webseiten versuchen Kriminelle immer öfter, Vertrauen zu erschleichen und zu Geldtransfers zu bewegen.

Wichtig ist, unrealistische Gewinnversprechen stets kritisch zu hinterfragen – in diesem Betrugsfall werden bis zu 35.000 Euro bei einer Investition ab 250 Euro versprochen. Außerdem sollte man persönliche Daten nicht leichtfertig eintragen. Einen Überblick zu häufigen Betrugsmaschen und Hinweise für mehr Sicherheit gibt ein Informationsfolder des Finanzministeriums, der kostenlos online (hier geht’s zum Download) sowie in Finanzämtern erhältlich ist.

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