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Business, Veranstaltung

Das war der 50. Bundestag der Immobilientreuhänder

Michael Pisecky, Roman Oberndorfer ©Sandra Oblak / epmedia Werbeagentur

Wien. Beim 50. Bundestag der Immobilientreuhänder drehten sich die Keynotes und Diskussionen um die – ungewoht unsichere – Zukunft der Branche.

Vom 18. und 19. September 2025 versammelten sich rund 350 Fachleute, Branchenvertreter und Politiker zum 50. Bundestag der Immobilientreuhänder. Unter dem Titel „Beyond Crisis – Die Renaissance der Immobilienwirtschaft“ stand der Kongress im Zeichen der Zukunftsorientierung und der Neuausrichtung einer Branche, die sich nach Jahren der Unsicherheit neu positioniere, wie es heißt. Gesprächsthemen hatte man genug, von Marktentwicklung bis Mietpreisbremse.

Die Eröffnung des Kongresses erfolgte durch Roman Oberndorfer (Obmann des Fachverbands der Immobilientreuhänder), Walter Ruck (Präsident der Wirtschaftskammer Wien) und Michael Pisecky (Fachgruppenobmann Wien). Sie betonten laut Aussendung die „Notwendigkeit eines offenen Dialogs“ zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, um die „Herausforderungen der kommenden Jahre“ gemeinsam zu meistern.

Vorträge fokussierten die Zukunft

Das inhaltliche Programm war geprägt von Keynotes und Panels, die Zukunftsthemen beleuchteten:

  • Eva Aschauer, Partnerin ESG Advisory bei TPA Österreich, eröffnete mit einer Keynote zum Europäischen Green Deal und dessen Auswirkungen auf die Immobilienbranche.
  • Manfred Greisinger, Autor und Speaker, sprach über die Bedeutung von Persönlichkeit und Markenbildung in einer zunehmend digitalen Welt.
  • Thomas Hofer, Politikberater, beleuchtete die Implikationen der neuen österreichischen Politik für den Immobiliensektor.
  • Oona Horx, Trendforscherin, sprach über Megatrends und die Zukunft der urbanen Räume.
  • Lothar Lackner, Vertriebsconsultant, thematisierte die fortschreitende Technologisierung der Branche.
  • Jan Kluge, Ökonom bei Agenda Austria, gab einen Ausblick auf die wirtschaftlichen Entwicklungen bis 2026.
  • Andreas Vonkilch, Jurist und Universitätsprofessor, analysierte die politischen Rahmenbedingungen in Europa und Österreich.

Am Donnerstag fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Strategien gegen Wohnraummangel: Zwischen Regulatorik, ESG und Bauordnung“ statt. Dabei diskutierten Elke Hanel-Torsch (SPÖ), Thomas Hofer (Politikberater), Jan Kluge (Ökonom Agenda Austria), Ellen Moll (WKO), Michael Pisecky (Fachgruppenobmann Wien) und Norbert Sieber (ÖVP) über mögliche Lösungsansätze.

Am Freitag folgte eine weitere Diskussionsrunde mit dem Titel „Beyond Crisis: Pionierwege für die Immobilienwirtschaft der Zukunft“. Podiumsteilnehmer waren Eva Aschauer (TPA Österreich), Andreas Ottenschläger (ÖVP), Journalist Martin Putschögl, Univ.-Prof. Andreas Vonkilch und Mario Zoidl (FVO-Stv).

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