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Business, Recht

Bei Schönherr und Dorda schlägt die Stunde der neuen Büros

©ejn

London/Graz/Wien. Wirtschaftskanzlei Schönherr eröffnet in der City of London. Und Dorda rückt das neue Büro in Graz in den Fokus. Das Motto: Nähe zu (neuen) Klienten.

Das „London liaison office“ ist als „Gateway to Central Eastern Europe“ gedacht, heißt es in einer Aussendung von Schönherr: Die Anwaltskanzlei mit HQ in Wien hat – ebenso wie etwa Konkurrent Wolf Theiss – den Fokus auf die zentral- und osteuropäischen Märkte (CEE) gelegt. Mit dem neuen Büro gegenüber der Bank of England will man sich als starker CEE-Player bei der Begleitung grenzüberschreitender Transaktionen in der Londoner City in Erinnerung rufen.

Aktuell ist Schönherr in 15 CEE-Ländern aktiv. Das Büro London soll eine einfachere und persönlichere Kommunikation mit wichtigen Klienten, Finanzinstitutionen und Investoren ermöglichen, heißt es weiter.

„Closer to our most important partners“

Schönherr Managing Partner Alexander Popp: „Being closer to some of our most important partners is the logical next step. Our presence sends a clear message: we are more connected than ever to our international business partners and clients, and we want to strengthen the ties between London-based firms and CEE.“

Sebastian Lukic, Head of London Office bei Schönherr, betont die mehr als 100 Millionen Konsumenten in der CEE-Region, die zahlreiche attraktive Gelegenheiten für Investitionen biete. Ein großer Teil des künftigen Wachstums der europäischen Wirtschaft werde in CEE stattfinden, so Lukic. Gleichzeitig trage man mit dem neuen Standort der Bedeutung Londons als weltweiter Hub für Handel und Finanzmärkte Rechnung.

Bemühen um die Klientel kann in den heutigen, konjunkturell schwierigeren Zeiten sicherlich nicht schaden: Diese sind auch an CEE nicht spurlos vorüber gegangen, der Angriff Russlands auf die Ukraine verdüstert vielerorts weiterhin die Aussichten. Auch bemühen sich neue Konkurrenten wie z.B. Anwaltskanzlei Kinstellar um die Klientel.

Konkurrent Dorda setzt auf den Ausbau im Süden

Unter dem Motto „Klarheit in bewegten Zeiten“ öffnet die Wirtschaftskanzlei Dorda die Beratungspforten nun auch in Graz, heißt es in einer Aussendung: Nachdem das Team rund um Partnerin und Leiterin der Dorda Energy & Resources Group Tatjana Katalan schon seit längerem am Grazer Joanneumring 22 tätig war, bot Dorda steirischen Unternehmen nun im Rahmen der feierlichen Standort-Eröffnung die Gelegenheit zu einem Kanzleibesuch und einem informellen Kennenlernen, heißt es.

Nach der Begrüßung von Tatjana Katalan und Eröffnungsworten von Dorda Managing Partner Martin Brodey gab Karl Hartleb, Leiter des InternationalisierungsCenter Steiermark (ICS), Einblicke zu den aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. „Die Wirtschaft in der Steiermark und ganz Österreich blickt in eine herausfordernde Zukunft. Unser Ziel ist es, Klarheit zu schaffen und mit unserer Expertise neue Perspektiven zu eröffnen. Wir freuen uns, unseren Mandanten in der Steiermark unsere Beratungsleistungen im breiten Spektrum unserer wirtschaftsrechtlichen Kompetenz nun auch über unser Büro in Graz anzubieten“, so Brodey.

Globale Unsicherheiten werfen insbesondere für die heimische Wirtschaft wirtschaftliche und rechtliche Fragen auf, heißt es: Wie diesen künftig begegnet werden könne und wie Partner wie Dorda und die WKO hier unterstützen können, war demnach eines der Themen des Abends.

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