Privatkapital & Anwälte. Bei aktuellen Private Equity-Transaktionen in D/A/CH waren die Kanzleien Akela, Dechert, E+H und Hengeler Mueller aktiv. In allen Fällen ging es um IT, doch nicht immer muss KI draufstehen.
Flex Capital erwirbt Software-Entwickler Evo IT
Wirtschaftskanzlei E+H hat Flex Capital beim Erwerb der Evo IT GmbH beraten, eines Individualsoftware-Entwicklers mit Hauptsitz in Wien und Standorten in Zürich und Poprad (Slowakei). Evo IT habe sich mit den Marken Evolit und Evol.X als IT-Dienstleister auf Branchen wie Mobilität, Energie, kritische Infrastruktur, öffentlichen Sektor, Immobilien und Industrie in der DACH-Region spezialisiert, so eine Aussendung.
Flex Capital ist ein Private Equity Fonds, der in profitable und wachsende Unternehmen aus dem Internet- und Software-Mittelstand in D/A/CH investiert. Bei der Transaktion wurde Flex Capital von der internationalen Kanzlei Dechert betreut (Private-Equity-Partner Dominik Stühler, Counsel Tobias Hugo und Associate Adriana Worms).
Kanzlei E+H war Austrian Counsel in Kooperation mit Dechert. Das E+H-Team stand unter der Federführung von Partner Philipp Schrader und umfasste auch Georg Knafl (Partner, Öffentliches Recht), Helmut Liebel (Partner, IP/IT), Franziska Egger (Ständige Substitutin/Rechtsanwältin, Arbeitsrecht), Hannah Kercz (Ständige Substitutin/Rechtsanwältin, IP/IT), Karin Köller (Ständige Substitutin/Rechtsanwältin, Arbeitsrecht), Felix Hohenthanner (Rechtsanwaltsanwärter, IP/IT), Sonia Havlikova (Rechtsanwaltsanwärterin, Öffentliches Recht), Yvonne Wohlmuth (Rechtsanwaltsanwärterin, Corporate + M&A) und Lea Anna Ranftl (Rechtsanwaltsanwärterin, Arbeitsrecht).
Akela berät seed + speed Ventures und Blum Ventures bei Einstieg in Optimuse
Wirtschaftskanzlei Akela hat seed + speed Ventures und Blum Ventures beim Einstieg in das Deep-Tech-Startup Optimuse beraten. Neben diesen beiden Lead Investoren haben sich laut einer Aussendung auch die bestehenden Investoren Matterwave Ventures und aws Gründungsfonds an der Finanzierungsrunde beteiligt, in der sich Optimuse eine Startkapitalfinanzierung in Höhe von 4 Millionen Euro sichern konnte. Mit dem frischen Kapital will Optimuse die Internationalisierung und den Vertrieb seiner KI-Lösungen für das Engineering, die Sanierung und den Betrieb von Gebäuden vorantreiben.
Optimuse ist eine KI-Plattform, die Bauherren, Entwicklern und Planern frühzeitig aufzeigen soll, welche technischen Lösungen für Heizung, Kühlung, Lüftung und Gebäudehüllen die besten Ergebnisse in Bezug auf Kosten und Emissionen liefern – sowohl bei Neubau- als auch bei Sanierungsprojekten. Anhand vorhandener Pläne und Dokumente werde ein realistisches digitales Gebäudemodell erstellt und die wirtschaftlichste und klimafreundlichste Lösung gefunden.
Alexander Kölpin, Geschäftsführer bei seed + speed Ventures, lobt das Akela-Team in der Aussendung. Beraten wurde er von den Akela-Partnern Martin Kollar und Christiane Steurer.
Peter Möhrle Holding erwirbt die Mehrheit an YellowFox mit Hengeler Mueller
Die Peter Möhrle Holding, ein Hamburger Family Office, hat eine Mehrheitsbeteiligung an YellowFox erworben, einem Telematikanbieter der DACH-Region. Beraten wurde sie dabei von der deutschen Wirtschaftskanzlei Hengeler Mueller. Die Systeme von YellowFox werden laut dem Unternehmen vor allem in Lkw und Pkw eingesetzt und ermöglichen Dienstleistungen wie Arbeitszeit- und Fahrstilanalyse, Auftrags- und Fuhrparkmanagement, Fahrzeugortung, Truck-Routing usw.
Im Hengeler Mueller-Team für die Peter Möhrle Holding waren: Jens Wenzel (Partner), Marvin Vesper-Gräske (Counsel, beide Federführung, Gesellschaftsrecht/M&A), Sebastian Bauer, Nicolas Kutscher (beide Senior Associate) sowie Ansgar Alofs, Victoria Blome, Jonna Klockenhoff, Marie Schäfer und Sophie Stöwe (alle Associate, alle Berlin). Im Steuerrecht waren Sebastian Adam (Partner) und Sebastian Fernkorn (Associate) aus Frankfurt aktiv, dazu weitere Rechtsprofis aus IP/IT, FDI/Regulierung, Arbeitsrecht, Kartellrecht und Finanzierung.
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