Wien. DLA Piper, BDO, EHL und RBI nahmen beim „Legal Breakfast“ zum leistbaren Wohnen mit 130 Besuchern die Trends unter die Lupe.
Beim gestrigen DLA Piper Legal Breakfast, veranstaltet in Kooperation mit BDO, EHL und Raiffeisen Bank International (RBI) in den Räumlichkeiten der globalen Wirtschaftskanzlei im Haus am Schottentor, stand die Zukunft und die Leistbarkeit von Wohnraum im Mittelpunkt, wie es in einer Aussendung heißt.
Unter dem Titel „Quo vadis Assetklasse Residential?“ diskutierten Fachleute aus Immobilienwirtschaft, Recht, Finanzierung und Nachhaltigkeit demnach aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen rund um das Thema leistbares Wohnen. Mehr als 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zum Fachsimpeln und Networking.
Das heiße Thema Wohnen
Kaum ein Thema wird derzeit so intensiv und zugleich so kontrovers diskutiert wie das leistbare Wohnen, heißt es. Zwischen politischen Maßnahmen, medialer Berichterstattung und gesellschaftlichen Erwartungen beleuchtete eine Panel-Diskussion zentrale Aspekte rund um die Entwicklung des Wohnungsmarkts in Österreich und darüber hinaus: Birgit Kraml (DLA Piper), Bernd Winter (BDO Austria), Herwig Michael Peham (EHL Investment Consulting) und Matthias Reith (Raiffeisen Bank International).
Im Zentrum der Diskussion stand die Frage, wie leistbares Wohnen in einem zunehmend herausfordernden Marktumfeld gesichert und gleichzeitig Investitionsanreize in den österreichischen Immobilienmarkt gesetzt werden können.
Wie Investoren anlocken und für günstige Preise sorgen
Die Diskussion spannte dabei einen Bogen von der aktuellen Marktdynamik über steuerliche Aspekte und geplante Änderungen durch das Mietrechtsgesetz (Stichwort Mietpreisbremse) bis hin zu nachhaltigen Investitionsstrategien.
Gastgeberin Birgit Kraml, Leiterin der Immobilienrechts-Praxis bei DLA Piper in Österreich, betont die Bedeutung klarer rechtlicher Strukturen für Investoren und Eigentümer: „Leistbares Wohnen ist nicht nur eine gesellschaftliche Notwendigkeit, sondern auch ein rechtlich komplexes Thema. Wesentlich ist hier Rechtssicherheit und klare Rechtsvoraussetzungen zu haben, um ein Marktumfeld zu schaffen, in dem Bauen wieder attraktiv und Investitionen und Finanzierungen in den Wohnbau wieder darstellbar werden.“





